Am 14. Februar 2026 wird an der Universität Duisburg-Essen der 25. Geburtstag des Physikwettbewerbs „freestyle-physics“ gefeiert. Diese außergewöhnliche Veranstaltung hat sich über die Jahre hinweg als fester Bestandteil im Kalender junger Tüftler etabliert. Jedes Jahr nehmen über 1500 Schüler:innen aus Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus an diesem kreativen Wettkampf teil, der technische Herausforderungen in einem spannenden Format präsentiert. Laut uni-due.de stehen in diesem Jahr die besten Tüftelaufgaben aus den letzten Jahren im Fokus.

Die Anmeldungen für Schüler:innen der Jahrgangsstufen 5 bis 13 sind bis zum 21. Juni 2026 möglich. Der Wettbewerbszeitraum erstreckt sich vom 6. bis 10. Juli am Campus Duisburg. Dr. Andreas Reichert, ein Mitglied des Organisationsteams, betont die hohe Kreativität der Teilnehmer, die gefordert ist, um die vorgegebenen Aufgaben zu bewältigen.

Die Aufgaben und Herausforderungen

Die Teilnehmer erwarten während der Wettbewerbstage vielfältige Herausforderungen. Die Aufgaben umfassen das Design und den Bau spannender physikalischer Modelle, die die Ingenieurskunst der Schüler:innen auf die Probe stellen. Die Aufgaben für die jeweilige Woche sind wie folgt festgelegt:

  • Montag: Kran aus Schaschlikspießen, der ein Gewicht von 400 g tragen kann.
  • Dienstag: Boot, das mit einer Mausefalle als Antrieb eine Strecke von einem Meter zurücklegt.
  • Mittwoch: Fahrzeug für einen Crashtest, das einen Pappbecher mit Wasser schützt.
  • Donnerstag: Papp-Katapult, das einen Tischtennisball möglichst weit schleudert.
  • Freitag: Wasserrakete, die am längsten in der Luft bleibt.

Die besten Lösungen werden pro Disziplin ausgezeichnet. Zusätzlich werden Sonderpreise für besondere Kreativität vergeben. Die Teams arbeiten unter schulischer Betreuung über mehrere Monate hinweg, um sich auf die Herausforderungen im Finale vorzubereiten.

Ein spannendes Rahmenprogramm

Der Wettbewerb geht über fünf Tage, währenddessen die Teams ihre Lösungen präsentieren und von Physikern der Universität beobachtet sowie beraten werden. Wichtige Kriterien für die Bewertung der Modelle sind Kreativität, Einfallsreichtum, physikalisches Verständnis und die Funktionalität der Objekte. Die Teilnehmer können sich auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Laborführungen, Vorträgen und Experimentalpraktika freuen, das den Wettbewerb ergänzt und den Schüler:innen zusätzliche Einblicke in die faszinierende Welt der Physik ermöglicht.

Zusätzlich wurde ein Trailer für „freestyle-physics 2026“ von Lea Kämmerer gefilmt, der einen ersten Eindruck von den kommenden Herausforderungen vermittelt. Vorjahrstalente wie Nicolas haben auch YouTube-Shorts von „freestyle-physics 2025“ erstellt, in denen verschiedene Projekte wie eine Klappapierbrücke, eine Raupe, eine musikalische Kugelbahn, ein Gegenwindfahrzeug und eine Wasserrakete gezeigt werden. Diese Beiträge schaffen eine Verbindung zwischen den Wettbewerben der vergangenen Jahre und dem bevorstehenden Event. Laut freestyle-physics.de finden während des Wettkampfs nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch Teamarbeit und Innovationsgeist Ausdruck.

Zusammenfassend ist „freestyle-physics“ nicht nur ein Wettbewerb, sondern eine Plattform, auf der Schüler:innen ihre Talente entfalten können. Mit der Unterstützung von Lehrenden und Physikern ist das Event eine ausgezeichnete Gelegenheit, um Kreativität und Physik miteinander zu verbinden.