Studierende der Rechtswissenschaften haben die Möglichkeit, an einem spannenden Wettbewerb teilzunehmen, der einzigartig und lehrreich ist. Die FernUniversität in Hagen bietet die Teilnahme am Hans Soldan Moot Court an, der vom 7. bis 10. Oktober 2026 in Hannover stattfinden wird.
Im Rahmen dieses Wettbewerbs sollen die teilnehmenden Studierenden einen fiktiven Fall aus anwaltlicher Perspektive bearbeiten. Dabei gehört es zu ihren Aufgaben, juristische Schriftsätze zu verfassen und ihre Argumentation in simulierten Verhandlungen zu vertreten. Diese praktische Erfahrung wird im Studium angerechnet, was das Event besonders attraktiv für die Studierenden macht.
Bewerbungsdetails und Voraussetzungen
Die Bewerbung steht allen Studierenden ab dem 4. Fachsemester offen, insbesondere denen im Studiengang Erste Juristische Prüfung (EJP). Auch Studierende aus niedrigeren Semestern können sich bewerben, sofern sie überdurchschnittliche Leistungen oder prior juristische Erfahrungen nachweisen. Die Betreuung erfolgt durch den Wilhelm-Peter-Radt-Stiftungslehrstuhl unter der Leitung von Prof. Dr. Kubis und seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Renke Onken.
Für eine gründliche Vorbereitung sind wöchentliche Team-Meetings ab Mai 2026 geplant. Interessierte können sich zudem am 24. März und 20. April zu Infoabenden um 18 Uhr per Zoom anmelden. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Mai, wobei für die Bewerbung ein Lebenslauf, ein Motivationsschreiben und eine Leistungsübersicht eingereicht werden müssen.
Das Konzept des Moot Courts
Der Soldan Moot Court ist eine hervorragende Möglichkeit für Jurastudierende, ihr theoretisches Wissen praktisch anzuwenden. Studierende nehmen die Rollen von Anwältinnen und Anwälten ein und müssen die Interessen ihrer Mandanten in einem simulierten Gerichtsverfahren vertreten. Dies beinhaltet die Analyse eines fiktiven Falls, das Verfassen von Schriftsätzen sowie die Würdigung von Beweismitteln und die Formulierung rechtlicher Meinungen, wie die offizielle Seite beschreibt.
Ein Moot Court zeichnet sich durch die intensive Auseinandersetzung mit komplexen rechtlichen Themen aus und fördert essentielle Fähigkeiten wie juristische Argumentation und Rhetorik. Durch solche Wettbewerbe können Studierende ihre Schlüsselkompetenzen weiterentwickeln, ein wertvolles Netzwerk aufbauen und die Möglichkeit nutzen, bereits während des Studiums Praxiserfahrungen zu sammeln.
Vorteile der Teilnahme
- Vertiefung der Fachkenntnisse durch intensive Fallbearbeitung.
- Entwicklung von Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeiten.
- Praktische Anwendung des theoretischen Wissens.
- Netzwerkmöglichkeiten für zukünftige Karrierechancen.
- Internationale Erfahrungen und Verbesserung der Sprachkompetenz.
Zusammenfassend bietet der Soldan Moot Court nicht nur die Möglichkeit, sich juristisch fortzubilden, sondern auch die Chance, persönliche und berufliche Skills weiter zu entwickeln. Interessierte sollten sich umgehend um die Bewerbung kümmern und stehen bei Fragen gerne den Mitarbeitenden des Lehrstuhls von Prof. Dr. Kubis zur Verfügung, wie auch die Universität Münster informiert.