Am 9. März 2026 wird die Universitätsgesellschaft Münster in Zusammenarbeit mit dem Verein „Westfalen e.V.“ eine spannende Veranstaltung zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) ausrichten. Unter dem Titel „KI in Westfalen: Praxisbeispiele und Erfolgsgeschichten aus Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen“ findet das Podium ab 18 Uhr in der Studiobühne der Universität Münster, Domplatz 23, statt. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Expertinnen und Experten, um innovative Ansätze und erfolgreiche Implementierungen von KI-Technologien zu diskutieren.

Zu den Teilnehmern der Podiumsdiskussion zählen namhafte Vertreter aus der Unternehmens- und Wissenschaftswelt. Marcus Loskant von der LVM Versicherung, Dr. Annegret Saxe von der Sparkasse Münsterland Ost sowie Prof. Dr. Jan vom Brocke von der Universität Münster werden ihre Erfahrungen teilen. Ergänzt wird die Runde durch Dr. Nikolas Apitzsch aus der Stadt Unna und Georg Woditsch von der Alexianer Daks GmbH. Diese breite Auswahl an Diskutierenden verspricht spannende Einblicke in die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI und deren Einfluss auf die Region Westfalen.

Anmeldung und Teilnahme

Interessierte werden gebeten, sich für die Veranstaltung anzumelden. Die Anmeldung ist erforderlich und kann über den Link hier vorgenommen werden. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Fachpublikum als auch an alle, die sich für die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien interessieren.

Teuken-7B: Ein Blick auf innovative KI-Technologie

Im Kontext der Veranstaltung wird auch das große KI-Sprachmodell Teuken-7B thematisiert. Dieses Open Source-Modell für generative KI-Anwendungen kann von Unternehmen kostenfrei heruntergeladen und an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Unternehmen behalten dabei die Kontrolle über die Technologie und sichern somit sensible Firmendaten.

Teuken-7B wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „OpenGPT-X“ entwickelt, das von den Fraunhofer-Instituten IAIS und IIS geleitet wird. Die Entwicklung hat sich auf die Unterstützung multilingueller Bedürfnisse konzentriert, indem das Modell mit 24 EU-Amtssprachen trainiert wurde. Dies macht es besonders vorteilhaft für internationale Unternehmen, die mehrsprachige Produkte und Dienstleistungen anbieten.

Ge­mein­same Anstrengungen für die Zukunft der KI

Das Projekt gewährt einen Einblick in die Zusammenarbeit führender Institutionen und Unternehmen, darunter das Forschungszentrum Jülich, der KI Bundesverband, die TU Dresden, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, IONOS, Aleph Alpha, ControlExpert und der Westdeutsche Rundfunk. Diese Partnerschaften verdeutlichen das Bestreben, KI-Technologien weiterzuentwickeln und den Unternehmen in der Region zugänglich zu machen.

Die bevorstehende Podiumsdiskussion wird somit nicht nur als Informationsplattform dienen, sondern auch als Möglichkeit, die Trends und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz in Westfalen zu erörtern und Lösungen zu entwickeln. Das Event ist ein wichtiger Schritt, um die Region als Vorreiter im Bereich der KI-Technologie zu etablieren.