Am 1. April 2026 eröffnet das Orchester des Fachbereichs 2 der Folkwang Universität das Sommersemester 2026 mit einem besoneren Konzert. Unter der Leitung von Katharina Stiebing, einer Lehrenden der Hochschule, wird das Programm durch die Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62 von Ludwig van Beethoven eingeleitet. Diese kraftvolle Komposition thematisiert den inneren Konflikt des römischen Feldherrn Coriolan und das Eingreifen seiner Mutter, was die dramatische Darstellung von Coriolans Tod besonders eindringlich macht. Die Musik erinnert an die aufkommende Gattung der Sinfonischen Dichtung, die stark durch emotionale Erzählungen geprägt ist. Die erste Aufführung von Beethovens Werk liegt mehr als 200 Jahre zurück und ist auch heute noch eines der zentralen Stücke seines Schaffens.
Im Anschluss folgt die Darbietung von Georges Bizets Sinfonie Nr. 1 in C-Dur, die im Jahr 1855 komponiert und erst 1935 uraufgeführt wurde. Dieser Umstand macht die Sinfonie zu einem bemerkenswerten Teil der klassischen Musikgeschichte, die es wert ist, gehört zu werden. Nach einer kurzen Pause wird die Big Band des Fachbereichs 2 die Bühne betreten.
Big Band und Jazztradition
Die Big Band wird von Léon Koll geleitet, einem Studenten der Studiengänge Lehramt und Jazz-Saxophon. Ihr Repertoire reicht über verschiedene Epochen der Jazzgeschichte, von traditionellem Swing bis hin zu zeitgenössischen Arrangeuren. Dies verspricht ein abwechslungsreiches und inspirierendes musikalisches Erlebnis, das sowohl Liebhaber als auch Neulinge im Jazz begeistern wird.
Das Konzert findet am Samstag, den 11. April, um 19.30 Uhr in der Neuen Aula auf dem Campus Essen-Werden statt. Die Ticketpreise betragen 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Schüler*innen haben die Möglichkeit, kostenlos teilzunehmen, sofern sie ihren Schulausweis vorlegen. Der Ticketverkauf erfolgt über die Folkwang Kartenhotline, per E-Mail und gegebenenfalls an der Abendkasse, was für eine flexible Teilnahme sorgt.
Mit diesem Programm bietet die Folkwang Universität nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch eine Gelegenheit für das Publikum, die vielfältigen Talente der Studierenden zu erleben. Diese Veranstaltungen sind ein wichtiger Bestandteil der Hochschulkultur und fördern das Engagement und die Kreativität der Künstler*innen.



