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Am 24. Februar 2026 findet im Audimax der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die 76. Hochschultagung der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät (AEF) statt. Unter dem Motto „Klimafreundliche Lebensmittelproduktion und wirtschaftlicher Druck auf Betriebe“ wird das Augenmerk insbesondere auf Schleswig-Holstein gelegt. Die Tagung zielt darauf ab, die Herausforderungen des Klimaschutzes mit der Notwendigkeit der Lebensmittelversorgung in Einklang zu bringen. Dabei kommen sowohl politische Entscheidungsträger als auch Wissenschaftler zu Wort, wie uni-kiel.de berichtet.

Die Eröffnungsdiskussion startet um 10:30 Uhr mit Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg und Umweltminister Tobias Goldschmidt. Ministerin Schmachtenberg hebt die Chancen hervor, die sich durch den Klimaschutz und ein angepasstes Wirtschaften ergeben. Umweltminister Goldschmidt betont hingegen die erhebliche Rolle der Landwirtschaft im Klimaschutz, obwohl sie in Schleswig-Holstein für 20% der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. “Ein gutes Händchen” ist hier gefragt!

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Wissenschaftliche Perspektiven und Herausforderungen

Auf dem Podium werden auch Professoren aus verschiedenen Disziplinen vertreten sein: Professorin Karin Schwarz, Professor Henning Kage und Professor Uwe Latacz-Lohmann. Professor Kage unterstreicht die Notwendigkeit, sowohl die Emissionen als auch die Produktivität im Ackerbau zu berücksichtigen. Professor Latacz-Lohmann warnt davor, dass die geplante Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027 die ökologische Nachhaltigkeit gefährden könnte. Die GAP ist ein zentrales Steuerungsinstrument für die Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, wie schleswig-holstein.de erläutert.

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Eine nachhaltige und innovative Landwirtschaft steht im Fokus der GAP, die nicht nur gesunde und hochwertige Lebensmittel erzeugen soll, sondern auch die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten muss. Die GAP wird zunehmend auf die Bereitstellung von Gemeinwohlleistungen ausgerichtet, die Mehrwert für die Umwelt, das Klima und das Tierwohl bieten. Solche Anpassungen sind erforderlich, um den dynamischen gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden. Daher ist eine angemessene Budgetierung zur Unterstützung dieser Ziele unerlässlich.

Praktische Anwendungen und Jobperspektiven

Im Rahmen der Veranstaltung wird ab 13:30 Uhr auch über neue Technologien, extreme Wetterlagen, moderne Tierhaltung und berufliche Perspektiven nach dem Studium informiert. Das Ziel ist es, die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis zu stärken. Parallel zur Tagung findet die begleitende AEF-Jobmesse von 10:00 bis 16:00 Uhr im Foyer des Audimax statt, wo Studierende und Interessierte mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt treten können.

Feierlich wird auch Georg Thaller ausgezeichnet, der die Hermann-von-Nathusius-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e. V. erhalten wird. Konkrete Schritte zur Förderung der Landwirtschaft, Ökosysteme und ländlicher Lebensräume sind Teil der Agenda. Die GAP soll so gestaltet werden, dass sie einerseits die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe sichert und andererseits zu einer nachhaltigen Entwicklung und Zurückhaltung von Ressourcen beiträgt. Die von bmleh.de aufgeführten spezifischen Ziele der GAP, wie die Förderung von Junglandwirten und die Unterstützung von gesundheitlichen und umweltfreundlichen Lebensmittelsystemen, sind ebenfalls von Bedeutung.

Zusammenfassend erwartet Schleswig-Holstein eine angeregte Diskussion über die Herausforderungen und Chancen in der Landwirtschaft, insbesondere im Hinblick auf die künftige Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Es bleibt spannend, wie sich die Beziehungen zwischen Politik, Forschung und Landwirtschaft weiterentwickeln werden.