Am 27. Februar 2026 hat die Technische Universität (TU) Braunschweig wichtige Strategiegespräche abgehalten, um fakultätsspezifische Herausforderungen und gemeinsame Zukunftsthemen zu besprechen. Das Präsidium und die Fakultäten erörterten aktuelle Themen, die für die Weiterentwicklung der Hochschule von Bedeutung sind. Die Gespräche bilden einen Teil des kontinuierlichen Dialogs an der Universität, um fachliche Expertise und Innovationskraft zu fördern.

Zu den relevanten Themen gehört auch der neue Klimarat für Niedersachsen, der am 24. Februar berufen wurde. niedersachsen.de berichtet, dass dieses Gremium dazu dient, die Landesregierung bei der praxisgerechten und sozialen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu beraten. Der Klimarat setzt sich aus 15 Mitgliedern zusammen, darunter sechs Wissenschaftler mit breiter fachlicher Expertise und neun Vertreter von Verbänden, die praktische Erfahrungen in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Umwelt, Landwirtschaft und Sozialverbänden haben.

Klimaschutz und Engagement der TU Braunschweig

Unter den Mitgliedern des neuen Klimarats sind auch Experten der TU Braunschweig, insbesondere Prof. Elisabeth Endres und Prof. Bernd Engel. Ihre Teilnahme zeigt die Verbindung von Wissenschaft und Praxis im Rahmen der Klimaschutzstrategien in Niedersachsen. Die Empfehlungen des Klimarats werden künftig jährlich veröffentlicht und sowohl an den Landtag als auch an die Landesregierung übergeben.

Um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, hat der Klimarat einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung Niedersachsens berücksichtigt, indem Bürger zufällig aus Melderegistern ausgewählt werden. Dies soll sicherstellen, dass vielfältige sozio-demographische Merkmale, darunter Geschlecht, Alter und Bildungsstand, in die Entscheidungsprozesse einfließen.

In der TU Braunschweig selbst wird ebenfalls aktiv an Klimaschutzkonzepten gearbeitet. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hebt hervor, dass über die Entwicklung einer umfassenden Energie- und Klimaschutzkonzeption (EuKK) nachgedacht wird. Diese soll allen Stakeholdern einbezogen werden und die Erstellung einer Treibhausgasbilanz sowie Handlungsstrategien und Maßnahmenempfehlungen umfassen. Ziel ist es, nachhaltig mit Ressourcen umzugehen und den Energieverbrauch der Hochschulen zu optimieren. mwk.baden-wuerttemberg.de skizziert relevante Handlungsfelder wie Hochschulgebäude, Energiemanagement und Abfallentsorgung.

Rundblick über aktuelle Entwicklungen

In weiteren Neuigkeiten von der TU Braunschweig fand eine Antrittsvorlesung von Prof. Julian Hegemann zum Thema „RiPP Natural Products: Where the Bacterial Cowboys Roam“ statt, die für den 4. März angekündigt wurde. Zudem wurde Andriy Goychuk als neuer Professor am Institut für Biochemie, Biotechnologie und Bioinformatik vorgestellt, der eine Forschungsgruppe am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung leitet.

Die Universität setzt auch auf interdisziplinären Austausch. Am 24. Februar lud das Science and Art Lab zum Ecoversity-Speeddating ein, um die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Projektteams zu fördern. Auch die 32. Unkrauttagung, an der rund 150 Teilnehmende aus sechs Ländern beteiligt waren, steht im Zeichen des fachlichen Austauschs über Unkrautbiologie und -bekämpfung.

Abgerundet wird das Programm durch eine Ausstellung von Hans Alvesen im Botanischen Garten, die vom 1. bis 22. März zu sehen sein wird. Zusätzlich feiert die neue Folge des Podcasts „Campus on Air“ eine Premiere, in der Studierende über gesellschaftliche Themen wie Zeit, Klima und Ernährung diskutieren.