Am 14. Februar 2026 äußerte sich das Rektorat der Deutschen Sporthochschule Köln zur Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele. Diese Initiative, unterstützt vom Deutschen Olympischen Sportbund, zielt darauf ab, die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 in Köln und der Region KölnRheinRuhr auszutragen. Die Hochschule ist die einzige Sportuniversität in Deutschland mit umfassender sportwissenschaftlicher Expertise und sieht sich als aktiven Partner in diesem bedeutenden Vorhaben.
Ein zentraler Aspekt der Bewerbung liegt in den positiven Wirkungen internationaler Sportgroßveranstaltungen. Diese können, wenn sie verantwortungsvoll geplant und umgesetzt werden, erhebliche Vorteile für die Gesellschaft, den Sport und die Gesundheit mit sich bringen. Aktuelle Herausforderungen, wie Bewegungsmangel, die Stärkung demokratischer Werte und die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sind dabei wichtige Themen, die die Hochschule in den Prozess einbringen möchte.
Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung
Die Deutsche Sporthochschule Köln betont, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele langfristige Impulse setzen sollen. Dazu gehört die Entwicklung evidenzbasierter Konzepte, um negative soziale, infrastrukturelle oder ökonomische Folgewirkungen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Die Hochschule forscht in verschiedenen Bereichen, darunter Nachhaltigkeit, Good Governance, Inklusion und Gesundheitsförderung, die alle einen essentiellen Beitrag zu einer verantwortungsvollen Ausgestaltung der Spiele leisten können.
Besonders bedeutsam ist die 79-jährige Verbindung der Hochschule zu Köln und der Region KölnRheinRuhr. Dies ermöglicht eine enge Vernetzung, die für die Bewerbung vorteilhaft ist. Es wird erwartet, dass kompakte, nachhaltige und qualitativ hochwertige Spiele wichtige Entwicklungsimpulse für die Sportinfrastruktur in der bevölkerungsreichsten Region Deutschlands geben könnten. Darüber hinaus unterstützt das Rektorat die nordrhein-westfälische Bewerbung von 17 Kommunen, mit Köln als Leading City, aktiv.
Gemeinsame Verantwortung und Kooperation
Die Universität sieht ihre Rolle nicht nur als beratend, sondern auch als wissenschaftlicher Partner in der Vorbereitung der Bewerbung. Ziel ist es, ein zukunftsorientiertes, nachhaltiges und wertebasiertes Modell international sichtbar zu machen. Die Hochschule plant, den Prozess verantwortungsvoll, kritisch-konstruktiv und wissenschaftlich fundiert zu unterstützen, um sicherzustellen, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele in Deutschland ein Beispiel für verantwortungsvolles Handeln sind.