Am 19. März 2026 findet im frizzforum in Berlin die Konferenz mit dem Titel „Forschungssicherheit gestalten: Strukturen und Perspektiven an deutschen Universitäten“ statt. Diese Veranstaltung wird von der Berlin University Alliance (BUA), dem Forum on Diplomatic Resilience und dem Berlin Center for Global Engagement organisiert. Sie zielt darauf ab, die Forschungssicherheit an Universitäten zu stärken, ohne dabei die Offenheit und Wissenschaftsfreiheit einzuschränken. Der Tag wird von 9 bis 18 Uhr stattfinden und richtet sich an Hochschulen aus ganz Deutschland.

Die Themen der Konferenz umfassen die Umsetzung von Forschungssicherheit, Herausforderungen, bewährte Lösungen sowie sinnvolle Rahmenbedingungen versus flexible Ansätze. Ziel der BUA ist es, innovative Antworten auf globale Herausforderungen zu entwickeln und Impulse für die Forschungslandschaft zu setzen. Die Veranstaltung wird mit einem Grußwort von Prof. Dr. Günter M. Ziegler, dem Sprecher der BUA und Präsidenten der Freien Universität Berlin, eröffnet. Die Keynote wird von Dr. Jens-Peter Gaul, dem Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz, gehalten.

Ablauf der Konferenz

Der Ablauf der Konferenz sieht mehrere Programmpunkte vor, darunter Parallelsessions zum Austausch von Best Practices und Panels zu Themen wie „Hochschulen auf dem Weg zu Compliance Internationales?“ und „Sicherheit vs. Offenheit?“ Bei diesen Diskussionen kommen diverse Experten zu Wort, um die praktischen Herausforderungen und Lösungen im Bereich der Forschungssicherheit zu beleuchten.

  • 8:30: Ankunft und Welcome Coffee
  • 9:00-9:15: Begrüßung und Eröffnung durch Prof. Dr. Günter M. Ziegler und Christiane Wolf Suzuki
  • 9:15-9:45: Keynote von Dr. Jens-Peter Gaul
  • 10:00-18:00: Diverse Panels und Diskussionen
  • 17:30-18:00: Abschluss und Farewell Coffee

In der Tat stellen Forschungssicherheit und Wissenschaftsfreiheit grundlegende Prinzipien für die integrität und den Fortschritt der wissenschaftlichen Forschung dar. Die Wissenschaftsfreiheit schützt die Unabhängigkeit der Forschung, während Forschungssicherheit wissenschaftliche Arbeit vor Bedrohungen und Risiken sichert. Beide Konzepte sind unerlässlich für eine offene und innovative Wissenschaftslandschaft, die zur gesellschaftlichen Entwicklung beiträgt, wie auch die KMK betont.

Der Kontext dieser Konferenz wird durch die Empfehlungen des Wissenschaftsrats von 2025 ergänzt, die ein gestuftes Modell der Verantwortung für Forschungssicherheit vorschlagen und die Notwendigkeit einer Nationalen Plattform für Forschungssicherheit unterstreichen. Diese Plattform soll Transparenz, Orientierung und gemeinsame Standards schaffen, um die Handlungsfähigkeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen im internationalen Wettbewerb zu stärken.

Die Veranstaltung wird zudem von Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern unterstützt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Widerstandsfähigkeit deutscher Wissenschaftsorganisationen zu stärken und das Vertrauen in evidenzbasierte Erkenntnisse zu sichern.

Die Konferenz verspricht einen wertvollen Austausch über die Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich der Forschungssicherheit an deutschen Universitäten. Sie steht im Einklang mit den jüngsten Bestrebungen, die akademische Freiheit zu wahren und gleichzeitig die Sicherheit in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu gewährleisten.