Am 26. Februar 2026 findet in der Universitätsbibliothek Kassel die „Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ statt. Diese Veranstaltung bietet eine inspirierende Arbeitsatmosphäre und fördert die Zusammenarbeit in einer motivierenden Gemeinschaft. Studierende können sich auf ruhige Arbeitsplätze freuen, die ideal für das fokussierte Arbeiten an Projekten sind. Ein weiteres Highlight des Abends wird die Vorführung von Schwarz-Weiß-Filmklassikern im Pausenraum zwischen 18 und 20 Uhr sein, während Popcorn bereitgestellt wird. Teilnehmer werden ermutigt, eigene Getränke in einem Trinkgefäß mitzubringen und sind dazu eingeladen, ihre Laptops sowie Unterlagen und Motivation mitzubringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, was den Zugang zu dieser kreativen Arbeitsumgebung erleichtert. Die Veranstaltung ist für alle, die anstehende Arbeiten abarbeiten wollen, gedacht, und bietet einen Zugang zu umfangreicher Literatur und Online-Ressourcen, berichtete uni-kassel.de.

Diese Initiative ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit für kreative und lehrreiche Betätigung in Kassel. Auch die Stadtbibliothek Kassel bietet mit ihrem offenen Makerspace-Angebot eine spannende Gelegenheit für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Das Makerspace findet jeden zweiten Mittwoch von 15 bis 17 Uhr statt und fördert das kreative Experimentieren mit alten Materialien. Die jungen Teilnehmer haben die Möglichkeit, Programmieren mit Lernrobotern zu lernen und innovative Bastelexperimente durchzuführen. Ein besonderes Highlight ist die VR-Station, die den Kindern das Erkunden virtueller Welten ermöglicht. Außerdem können sie an einer Nintendo Switch ihre Gaming-Fähigkeiten testen. Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich und der Eintritt ist kostenfrei, bestätigt kassel.de.

Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten

Makerspaces sind nicht nur Orte des kreativen Schaffens, sondern auch bedeutende Lernräume, die fächerübergreifendes Denken und praktische Problemlösungsfähigkeiten fördern. Sie bieten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die über MINT-Fächer hinausgehen. Beispielsweise können Schüler im Geschichtsunterricht Szenarien des Römischen Reiches nachbauen oder im Deutschunterricht Anleitungen zu ihren Projekten formulieren. Maker Education ermöglicht es, praktische Fähigkeiten zu erlernen, wie das Reparieren von Kleidung mit einer Nähmaschine. Dieses Konzept ist darauf ausgerichtet, nachhaltig zu sein: Die Wiederverwendung von Materialien spielt eine zentrale Rolle, um Müll zu vermeiden und den Umgang mit Ressourcen zu lernen. Diese Informationen kann man auf cornelsen.de nachlesen.

Im Kontext des Makerspace-Angebots der Stadtbibliothek finden zudem jeden ersten Donnerstag im Monat Gaming-Nachmittage statt, die speziell für Gaming-Fans ab 8 Jahren konzipiert sind. Hier können die Kinder nicht nur an der Nintendo Switch und Tablets spielen, sondern auch Brettspiele ausprobieren. Auch für diese Veranstaltungen ist der Eintritt kostenfrei und kein Bibliotheksausweis erforderlich.

Die „Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ und die Angebote der Stadtbibliothek zeigen, wie wichtig es ist, Räume für Kreativität und produktives Arbeiten zu schaffen. Die Zugangsmöglichkeiten zu Ressourcen, Materialien und Techniken bieten eine wertvolle Unterstützung für alle Altersgruppen, um nicht nur Wissen zu erlangen, sondern auch praktische Fähigkeiten zu entwickeln und die eigene Kreativität auszuleben.