Der Übergang von einer klassischen linearen zu einer Kreislaufwirtschaft ist ein bedeutender Schritt, der nicht von heute auf morgen vollzogen werden kann. Dr. Ron-Hendrik Hechelmann von der Universität Kassel hebt hervor, dass dieser Prozess Zeit, umfassende Informationen und den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren erfordert. Es reicht nicht aus, Produkte nur neu zu denken; der gesamte Lebenszyklus – von der Materialauswahl über das Design bis hin zu Recycling und Wiederverwendung – muss in den Fokus rücken. Nur so kann Kreislaufwirtschaft funktionieren, ohne als bloße neue Abfallwirtschaft missverstanden zu werden, wie Hechelmann betont.[Uni Kassel]

Julia Eckey, Geschäftsführerin der Klimaschutz-Unternehmen, sieht die transformatorische Bewegung als große Chance. Unternehmen, die flexibel auf diese Veränderungen reagieren und ihre Strategien anpassen, können nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlich erfolgreicher werden. Eine Umfrage unter teilnehmenden Unternehmen hat gezeigt, dass der Erfolg der Kreislaufwirtschaft stark von der Bereitschaft zur Zusammenarbeit und dem aktiven Austausch mit anderen Betrieben, Branchen, sowie Forschung und Politik abhängt. Die Meisterung dieser Herausforderungen ermöglicht es Firmen, innovative und nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln.[Uni Kassel]

Kreislaufwirtschaft als Chance für Unternehmen

[Fraunhofer IPK]

Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass Unternehmen lernen müssen, ihre Ressourcen effizienter zu nutzen, Abfälle zu vermeiden und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Die bisherigen linearen Wirtschaftsprinzipien, die nach dem „Take-Make-Waste“-Modell funktionieren, sind langfristig nicht tragfähig. Mit der Kreislaufwirtschaft können Unternehmen ihre Wertschöpfung nicht nur nachhaltiger, sondern auch profitabler gestalten.[KPMG]

Innovative Ansätze und digitale Werkzeuge

[Uni Kassel] [Uni Kassel]