Die Berlin Summer University of the Arts bietet ab sofort ein facettenreiches Workshop-Programm an, das vom Juni bis September 2026 stattfindet. Veranstaltet wird das Programm durch das Berlin Career College der Universität der Künste Berlin, einer der größten Kunstuniversitäten Europas, die auf über 300 Jahre Geschichte zurückblickt und etwa 4.500 Studierende zählt. Mit dem diesjährigen Jahresthema „ENOUGH“ möchte die Universität die Herausforderungen des Konsums, des Wachstums und der Reizüberflutung in den Fokus rücken. In diesen kritischen Zeiten thematisiert das Programm die Konzepte von Reduktion, Nachhaltigkeit und Widerstand, die in einem breiten sozialen, politischen und ökologischen Kontext gesehen werden.
Insgesamt werden über 30 internationale Workshops angeboten, die sich an Künstler*innen und Kreative aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Gestaltung sowie Darstellende Kunst richten. Zielgruppen sind ebenfalls transdisziplinäre Formate, die neue Wege des künstlerischen Schaffens und des Austauschs fördern. Die Anmeldung zu diesen Workshops ist jetzt eröffnet und bietet Interessierten die Möglichkeit, kreative Impulse zu sammeln und ihre Fähigkeiten auszubauen.
Vielfältige Workshop-Angebote
Die Workshops des Programms decken zahlreiche Themenbereiche ab. So wird ein besonderer Fokus auf Materialbewusstsein gelegt, mit Angeboten wie „Learning from Bio-Materials“ von Annika Haas und Petja Ivanova sowie „Bending Wood“ unter der Leitung von Esra Nagel. Diese Workshops ermutigen die Teilnehmenden dazu, sich aktiv mit nachhaltigen und umweltschonenden Materialien auseinanderzusetzen.
Ein weiterer spannender Bereich ist der öffentliche urbane Raum. Hierzu gehören Workshops wie „Tracing (Future) Mobility through Walking and Film“ (Mirjana Mitrovic & Jan-Holger Hennies) und „Edible City“ von Gosia Lehmann und Valerian Blos, die sich intensiv mit urbanen Erfahrungen und deren künstlerischer Aufbereitung befassen.
Kritische Reflexion und Körperbewusstsein
Ein Thema, das im Rahmen der Summer University ebenfalls behandelt wird, ist die kritische Reflexion durch Kunsttheorie. Workshops wie „Critical Seeing of Neo-Orientalism in Contemporary Art“ (Tara Habibzadeh & Priyam Goswami Choudhury) und „Too Much is Not Enough“ (Kate Brown & Mitch Speed) zielen darauf ab, komplexe gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen.
Zusätzlich beschäftigen sich Workshops wie „Stitching Urban Landscape“ (Vanessa Gravenor) und „Enough Images?“ (Diana Weis & Lisa Andergassen) mit der körperlichen Auseinandersetzung im künstlerischen Prozess. Diese Angebote bieten einen Raum für Künstler*innen, über den eigenen Körper und die damit verbundenen Identitätsfragen nachzudenken.
Für weitere Informationen und Details können interessierte Teilnehmende den Pressekontakt Claudia Assmann unter der Telefonnummer 030 3185-2456 oder per E-Mail an claudia.assmann@intra.udk-berlin.de kontaktieren.
Die Universität der Künste Berlin engagiert sich im Bereich Weiterbildung durch das Zentralinstitut für Weiterbildung und Transfer (ZIWT), das zahlreiche Programme im künstlerisch-kreativen Bereich anbietet. Unter der Leitung von Präsident Prof. Dr. Markus Hilgert, der seit dem 1. April 2025 im Amt ist, bleibt die Universität ein Zentrum für kreative Köpfe und innovative Projekte.
Für weitere Informationen über die Berlin Summer University of the Arts 2026 besuchen Sie bitte die Website der Udk Berlin.