Die Universitätsgalerie nova space der Bauhaus-Universität Weimar lädt zu einem besonderen Screening-Abend mit dem Titel „BOOM! – Aufbruch und Umbruch in der Kunst“ ein. Diese Veranstaltung findet am Montag, den 2. Februar 2026, von 19 bis 23 Uhr im Kommunalen Kino mon ami, Goetheplatz 1, 99423 Weimar, statt. Der Eintritt ist kostenlos für alle Gäste mit einer gültigen thoska-Karte, was die Möglichkeit bietet, eine Vielzahl von künstlerischen Arbeiten zu genießen.

Gezeigt werden bei dieser Veranstaltung eine Reihe von künstlerischen Filmen, Videoarbeiten, Kurzfilmen und Musikvideos. Der thematische Fokus liegt dabei auf Brüchen, Umwälzungen und Neuanfängen, gleichsam symbolisiert durch einen buchstäblichen Knall. Die Auswahl an Künstler*innen ist beeindruckend und umfasst unter anderem Ed Atkins, Dara Birnbaum, Eli Cortiñas, Cyprien Gaillard, Camille Henrot, Arthur Jafa, Kristina Paustian, Mika Rottenberg, Hito Steyerl und Sung Tieu. Viele der gezeigten Werke sind normalerweise in Museen oder Biennalen zu sehen, was diesen Abend zu einem besonderen Ereignis für Kunstinteressierte macht.

Kuratorin und Publikation

Die Kuratorin der Veranstaltung, Katharina Wendler von der Universitätsgalerie, hat eine sorgfältige Auswahl getroffen, die die Vielfalt und Dynamik zeitgenössischer Kunst widerspiegelt. Begleitend zur Veranstaltung erscheint die Publikation „BOOM! 7 Jahre nova space“, herausgegeben von der Dr. Cantz’schen Verlagsgesellschaft. Das Buch dokumentiert die Aktivitäten der Galerie von 2019 bis 2025 und bietet einen umfassenden Rückblick auf deren Entwicklung und die gezeigten Werke.

Die nova space Galerie, die als Plattform für zeitgenössische Ausstellungspraxis gilt, hat in Kooperation mit dem Kino mon ami wiederholt innovative Projekte ermöglicht. Diese Zusammenarbeit zeigt die enge Verbindung zwischen Kunst und Film und eröffnet neue Perspektiven für die Präsentation zeitgenössischer Kunst. Die gezeigten Werke wurden mit freundlicher Genehmigung von Künstler*innen und verschiedenen Galerien bereitgestellt, darunter Esther Schipper, die Julia Stoschek Foundation, Hauser & Wirth und der Neuer Berliner Kunstverein, was die Qualität und den Anspruch der gezeigten Arbeiten weiter unterstreicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Screening-Abend in Weimar eine hervorragende Gelegenheit für alle bietet, sich mit den neuesten Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunst auseinanderzusetzen und neue künstlerische Perspektiven zu entdecken. Der Anlass verspricht, sowohl für Kenner als auch für Neulinge im Bereich der Kunst ansprechend und bereichernd zu sein.