Am 14. Februar 2026 wird die Universitätsbibliothek Heidelberg zur zentralen Anlaufstelle für Studierende mit Schreibblockaden. Im Rahmen der „Langen Nacht der Hausarbeiten“ ist eine Vielzahl von Aktivitäten vorgesehen, die gezielt Unterstützung beim Schreiben von Hausarbeiten bieten sollen. Dr. Martin Nissen koordiniert das Event, das sich an Studierende richtet, die Schwierigkeiten mit der Themenfindung oder der Strukturierung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten haben.
Die Eröffnungsphase der Veranstaltung beginnt um 17 Uhr mit dem Vortrag „Viele Ideen – leeres Blatt“ von Dr. Frank-Hagen Hofmann von der Psychosozialen Beratung des Studierendenwerks Heidelberg. Im Anschluss folgt um 17.30 Uhr der Vortrag „Mentale Stärkung – Volle Kraft für den nächsten Schritt“ von Susanne Kemmer, die in der Zentralen Studienberatung der Universität Heidelberg tätig ist. Beide Vorträge werden nicht nur vor Ort in der Bibliothek, sondern auch per Livestream übertragen, wodurch eine breitere Zuschauerzahl erreicht werden kann.
Vielfältiges Unterstützungsangebot
Das unterstützende Programm umfasst eine Reihe von Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben, die auch in englischer Sprache angeboten werden. Zudem erhalten die Teilnehmer Informationen über Datenbanken, Instrumente und KI-Tools, die bei der Informationsrecherche helfen. Ein zusätzlicher Fokus liegt auf Zitiertechniken und Programmen zur Literaturverwaltung sowie zur Wissensorganisation. Einzelberatungen sind sowohl online als auch in Präsenz möglich.
Darüber hinaus gibt es spezielle Entspannungsübungen in Workshops zur Stressbewältigung, um den Studierenden dabei zu helfen, den Druck und die Herausforderungen, die mit dem Schreiben von akademischen Arbeiten verbunden sind, besser zu bewältigen. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit mehreren Einrichtungen organisiert: der Universitätsbibliothek, der Zentralen Studienberatung, dem Kompetenz- und Sprachenzentrum heiSKILLS, dem Universitätsrechenzentrum, dem Dezernat Internationale Beziehungen sowie dem Studierendenwerk Heidelberg. Interessierte müssen sich im Voraus nicht anmelden, was eine unkomplizierte Teilnahme ermöglicht.
Psycho-soziale Unterstützung
Die Bedeutung von psychosozialer Unterstützung in stressbeladenen Studienzeiten wird durch die Angebote der RWTH Aachen unterstrichen. Psychologische Beratung, welche als präventives und entwicklungsorientiertes Unterstützungsangebot fungiert, wird besonders für Studierende empfohlen, die einen Ausweg aus persönlichen Krisen suchen. Es steht im Vergleich zur Psychotherapie, die einer Heilbehandlung für diagnostizierte psychische Störungen dient, klar im Fokus, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
Solche Beratungsangebote können besonders in stressreichen Phasen wie der Vorbereitung auf Hausarbeiten wertvoll sein, wenn der Druck, gute Ergebnisse zu liefern, häufig zu Schreibblockaden führen kann. Die Psychologische Beratung bietet keine Psychotherapie an, kann jedoch Studierenden helfen, eine erste Einschätzung über ihre psychische Gesundheit zu erhalten und zu klären, ob eine therapeutische Behandlung ratsam wäre. Somit ergänzt die psychologische Unterstützung die Angebote wie die „Lange Nacht der Hausarbeiten“ und zeigt die Wichtigkeit eines umfassenden Hilfesystems im akademischen Umfeld.