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Am 16. Februar 2026 wurde der Deutsche Drehbuchpreis verliehen, und ein besonderes Highlight gab es bei der Verleihung für die Absolventin der Bauhaus-Universität Weimar, Lena Libertà. Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, überreichte ihr die Goldene Lola für das beste unverfilmte Drehbuch. Libertàs Werk mit dem Titel »Auf einmal drüben« erzählt die bewegende Geschichte eines zehnjährigen Mädchens, das den gesellschaftlichen Umbruch nach dem Mauerfall aus seiner Perspektive erlebt. Die Jury lobte das Drehbuch als eine tiefgründige Erzählung über große historische Umbrüche und die Menschen, die ungewollt in deren Schatten leben.

Die Bedeutung des Drehbuchschreibens im deutschen Film wurde von Weimer herzlich betont. Er bezeichnete es als das Herzstück erfolgreicher Filmproduktionen. Dies unterstreicht die Rolle des Deutschen Drehbuchpreises, der seit seiner Einführung im Jahr 1988 die essentielle Bedeutung des Skripts für die Qualität des deutschen Kinofilms hervorhebt. Zwei Preisträger aus dem letzten Jahr, Duc Ngo Ngoc und sein Drehbuch »Ha-Neu / Berlin«, belegen die beständige Präsenz von Talenten aus der Bauhaus-Universität in der Filmbranche.

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Kategorisierung und Auszeichnungen

Der Deutsche Drehbuchpreis wird in mehreren Kategorien vergeben. Das beste unverfilmte Drehbuch ist mit einer Prämie von 10.000 Euro dotiert. Neben der Goldenen Lola haben die Preisträger die Möglichkeit, auf Antrag bis zu 20.000 Euro Fördermittel für die Weiterentwicklung des Drehbuchs oder für neue Projekte zu beantragen. Die Nominierten in diesem Jahr bekamen jeweils 5.000 Euro als Anerkennung für ihre Arbeit. Dies gilt auch für das Drehbuch von Markus Dietrich und David Ungureit, das für den Preis nominiert war und unter dem Titel »Der zweite Stern von rechts« firmiert.

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Der Deutsche Drehbuchpreis zieht jährlich viele Autoren und Branchenvertreter an. Bei der Preisverleihung heuer, die in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz stattfand, wurden über 800 Gäste empfangen, darunter viele Glaubensschwestern und -brüder aus der Filmbranche. Auch im kulturellen Rahmen war die Veranstaltung gut aufgestellt, musikalisch unterstützt von dem Independent-Duo Ätna.

Ein Blick in die Zukunft

Die Initiative des Drehbuchpreises geht über die Preisverleihung hinaus. Sie unterstreicht die Bedeutung professioneller Drehbuchautoren für attraktive Filmprojekte und lädt dazu ein, den kreativen Prozess des Drehbuchschreibens in den Fokus zu rücken. Vorschläge für den Preis können von verschiedenen Institutionen, wie Filmfördereinrichtungen und dem Deutschen Drehbuchverband, eingereicht werden, wodurch ein breites Spektrum an Talenten gefördert wird.

Durch die hervorragenden Leistungen von Absolventen wie Lena Libertà bleibt die Bauhaus-Universität Weimar weiterhin im Rampenlicht der deutschen Filmkultur und zeigt, dass kreative Talente auch in Zukunft auf der großen Leinwand glänzen werden.