Der 27. Februar 2026 wird in der Universität Bamberg ein besonderes Ereignis stattfinden. Im Rahmen des literarischen Mittelaltergesprächs widmet sich eine hochkarätige Runde dem Thema „Tiere bei König Artus“. Diese Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und ist Teil des Kolloquiums „Arthurische Interfiguralität“, das vom 25. bis 28. Februar 2026 stattfindet. Diese Veranstaltungsreihe wird von der Professur für Germanistische Mittelalterforschung mit Schwerpunkt Digital Humanities und Neue Medien unter der Leitung von Prof. Dr. Gesine Mierke organisiert, in Kooperation mit der Deutsch-österreichischen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft, wie uni-bamberg.de berichtet.
Im Rahmen des literarischen Mittelaltergesprächs wird Felicitas Hoppe als Gesprächspartnerin erwartet, zusammen mit Tilman Spreckelsen. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Detlef Goller, der auch dem Zentrum für Mittelalterstudien der Universität Bamberg angehört. Die Teilnahme an diesem interessanten Austausch ist für alle Interessierten kostenfrei, und eine Anmeldung muss bis spätestens 15. Februar 2026 per E-Mail an christoph.schanze(at)uni-bamberg.de erfolgen.
Forschung über König Artus
Das Themenfeld der Artusforschung wird kontinuierlich durch diverse Publikationen und Forschungsprojekte erweitert. Ein Beispiel dafür ist das Werk „Arthurische Sonderwege. Zur Rolle der Artuswelt bei Eilhart und in den Tristan-Fortsetzungen“, verfasst von Stefan Seeber und veröffentlicht im Jahr 2011 in dem Band „Artusroman und Mythos“, herausgegeben von Friedrich Wolfzettel, Cora Dietl und Matthias Däumer. Diese Publikation bildet eine wichtige Grundlage für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Artusmythos und ist ein wertvolles Element in der Diskussion über die Relevanz arthurischer Themen in der heutigen Forschung, wie degruyterbrill.com aufzeigt.
Ein weiteres bedeutendes Projekt ist „Artus digital“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Ziel dieses Projekts ist die Erstellung einer Online-Bibliographie zur Forschungsliteratur über arthurische Themen sowie die Entwicklung eines Datenbanksystems, das die retrodigitalisierte Bibliographie bibliographique de la Société Internationale Arthurienne (BBSIA) umfasst. Diese Datenbank, die seit 1949 jährlich veröffentlicht wird, stellt ein etabliertes Forschungsinstrument für die Artusforschung dar und ermöglicht neugestaltete Zugänge zu Informationen im 21. Jahrhundert, wie auf sub.uni-goettingen.de erläutert wird.
Die Vorteile der Datenbank liegen in der gezielten Suche, der dynamischen Ressource für laufende Aktualisierungen und der Verknüpfung zu Online-Ressourcen. Diese Entwicklung spiegelt die Notwendigkeit wider, Fachbibliographien zu digitalisieren und sich an neue Nutzerverhalten anzupassen. Das Projekt stellt sicher, dass Informationen über König Artus und verwandte Themen für die Forschungsgemeinschaft und die interessierte Öffentlichkeit zugänglich sind.
Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Projekten, einschließlich der Teilnahmebedingungen für das literarische Mittelaltergespräch, können Interessierte die Website der Universität Bamberg besuchen oder sich direkt an die zuständigen Ansprechpartner wenden.