Am 13. März 2026 fand an der Universität Paderborn der internationale Mathematik-Wettbewerb „Náboj“ statt, der als herausragendes Event in der Schullandschaft gilt. Paderborn war einer von sechs Standorten in Deutschland und wurde von Prof. Dr. Martin Kolb, Dr. Max Hoffmann und Dr. Benjamin Hinrichs vom Institut für Mathematik organisiert. Die Veranstaltung zog etwa 200 Schüler*innen an, die ab 10 Uhr in der Mensa der Universität zusammenkamen, um in Teams gegeneinander anzutreten.

Die Teilnehmenden, die aus den Jahrgangsstufen 8 bis 13 stammten, konkurrierten in zwei Kategorien: Junior*innen und Senior*innen. In Paderborn traten insgesamt 20 Junior*innen- und 19 Senior*innen-Teams mit jeweils drei bis fünf Mitgliedern an. Der Wettbewerb dauerte zwei Stunden und fand ohne Taschenrechner statt. Ziel war es, innerhalb dieser Zeit so viele Aufgaben wie möglich korrekt zu lösen.

Wettbewerbsformat und Herausforderungen

Jedes Team erhielt zu Beginn sechs Aufgaben, die nacheinander gelöst werden mussten. Die Aufgaben erforderten sowohl logisches Denken als auch Einfallsreichtum. Die Teams an allen Standorten erhielten die gleichen Aufgaben und traten gleichzeitig an, was die Herausforderung und den internationalen Vergleich noch spannender machte. Nach dem Wettbewerb wurden die Ergebnisse lokal ausgewertet, was die Durchführung von Ranglisten auf lokalem, nationalem und internationalem Niveau ermöglichte.

Nach dem Wettbewerb fand eine feierliche Siegerehrung statt, bei der die ersten zehn Plätze mit T-Shirts ausgezeichnet wurden. Die Gewinner*innen erhielten zusätzlich Rucksäcke der Universität Paderborn.

Internationale Dimension des Wettbewerbs

Im Jahr 2026 nahmen an „Náboj“ über 1000 Teams aus 16 Ländern teil, darunter 64 Schulmannschaften an der Universität Passau. Hier traten 32 Junior- und 32 Senior-Teams gegeneinander an. Der Wettbewerb wurde ebenfalls in weiteren Städten wie Leipzig, Hamburg, Würzburg und Tübingen ausgetragen und geht auf seine Ursprünge im Jahr 1998 in Bratislava zurück.

Besonders bemerkenswert ist, dass alle Teams an den verschiedenen Standorten die Aufgaben gleichzeitig lösten. In Passau erstreckte sich der Wettbewerb über 120 Minuten, in denen die Teams an Kontrollpunkten ihre Lösungen einnerten und neue Aufgaben erhielten, sofern ihre Einsendungen korrekt waren.

Die Veranstaltung in Passau wurde von einem lokalen Organisationsteam geleitet, zu dem Bettina Kreuzer, Dominik Strunk, Dr. Erich Fuchs und Dr. Lukas Graf gehörten. Die Medienvertreter waren zu bestimmten Zeiten eingeladen, um über das Event zu berichten und konnten sich dabei einen Eindruck von der Begeisterung und dem Engagement der teilnehmenden Schüler*innen verschaffen.

„Náboj“ ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern ein bedeutendes Ereignis, das talentierte Schüler*innen aus der ganzen Welt zusammenbringt und sie dazu ermutigt, ihre mathematischen Fähigkeiten zu erproben und zu verbessern.