Am 20. und 21. Februar 2026 findet die Niedersächsische Landesrunde der Mathematik-Olympiade im Mathematischen Institut der Universität Göttingen statt. Die Veranstaltung zieht rund 230 Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen an, die in den Klassenstufen 5 bis 13 antreten. Diese talentierten Teilnehmer haben sich gegen über 7.000 Mitstreiter durchgesetzt, um in diesem anspruchsvollen Wettkampf ihr Können unter Beweis zu stellen. Ziel der Landesrunde ist die Ermittlung der Landessiegerinnen und -sieger, welche sich zugleich für die Bundesrunde qualifizieren können, die Anfang Juni in Hamburg ausgetragen wird.
Die Teilnehmer stehen vor der Herausforderung, knifflige mathematische Aufgaben zu lösen, die logisches Denken und Kombinationsfähigkeit erfordern. Die Auswertung der Klausuren erfolgt durch rund 110 Lehrkräfte, Studierende und Beschäftigte der Fakultät. Gleichzeitig findet am Samstag, dem 20. Februar, ein Begleitprogramm statt, das mathematische Spiele, Vorträge und Führungen umfasst. Die öffentliche Siegerehrung wird am Sonntag, dem 21. Februar um 16.15 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz durchgeführt, bei der Ehrengäste wie Prof. Dr. Thomas Schick, Onyeka Oshionwu, Dr. Dag Danzglock und Olaf Brandes anwesend sein werden.
Hochkarätige Wettbewerbe in Göttingen
Die Bundesrunde der 64. Mathematik-Olympiade wird bereits im Mai 2025 in Göttingen stattfinden. Diese Veranstaltung wird Teilnehmer anziehen, die sich gegen etwa 200.000 Nachwuchsmathematiker aus Deutschland und deutschen Auslandsschulen qualifiziert haben. Auch hier stehen zwei viereinhalbstündige Klausuren auf dem Programm, die auf logisches Denken und kreative mathematische Fähigkeiten abzielen. Ziel ist es, die besten Mathematik-Talente zu ermitteln, die am Auswahlwettbewerb zur Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) teilnehmen können.
Die Siegerehrung der Bundesrunde findet am 26. Mai 2025 statt, wo unter anderem die niedersächsische Kultusministerin Julia Hamburg und Prof. Dr. Max Wardetzky anwesend sein werden. Diese Wettbewerbe stehen unter der Trägerschaft des Vereins Mathematik-Olympiaden e.V. und werden vom Kultusministerium Niedersachsen und der Universität Göttingen organisiert. Die Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt die Veranstaltungen, um die mathematischen Fähigkeiten der Schüler zu fördern.
Mathematische Tradition und Förderung
Göttingen hat eine lange Tradition in der Mathematik und war die Heimat bedeutender Mathematiker wie Carl Friedrich Gauß, Emmy Noether und David Hilbert. Diese Geschichte untermauert die Bedeutung der Mathematik-Olympiade, die hohe Anforderungen an die Teilnehmer stellt und hervorragende Leistungen in diesem Fachbereich ermöglicht. Julia Willie Hamburg, die Niedersächsische Kultusministerin, hebt hervor, wie wichtig es ist, die Faszination für Mathematik zu fördern und zu sehen, wie Schülerinnen und Schüler sich entwickeln, um in solch einem Wettbewerb erfolgreich zu sein.
Die Veranstaltung bietet auch Raum für Diskussionen über die Bedeutung mathematischer Kenntnisse in verschiedenen Berufsfeldern, wie Patrick Bauermann, Leiter der bundesweiten Mathematik-Wettbewerbe, betont. Die Mathematik-Olympiade fördert nicht nur das mathematische Talent, sondern auch die persönliche Entwicklung der Teilnehmer, die es bis auf dieses Niveau geschafft haben.
Mit einer Vielzahl an Ehrengästen und einem breiten Rahmenprogramm erwartet die Mathematik-Olympiade in Göttingen ein zahlreiches und begeistertes Publikum. Weitere Informationen werden unter mathe-wettbewerbe.de bereitgestellt sowie über die Medienkontakte von Presseportal und der Universität Göttingen.