Die mathematische Modellierungswoche für Schülerinnen und Schüler startet am 22. Februar und geht bis zum 27. Februar 2026. In der Ahrtal-Jugendherberge werden insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 10 bis 13 aus Rheinland-Pfalz teilnehmen. Diese Veranstaltung wird vom Kompetenzzentrum für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule (KOMMS) der RPTU Kaiserslautern-Landau organisiert, um mathematische Problemlösungsfähigkeiten durch reale Anwendungen zu fördern.
Das Ziel dieser Woche ist es, die mathematischen Modellierungskompetenzen der Teilnehmer durch forschendes und problemorientiertes Lernen zu stärken. An verschiedenen Projektthemen, die Praxistransfer und Berufsorientierung gewähren, können die Schüler ihre Fähigkeiten testen und erweitern. Themen wie die Erkennung von Alzheimer, die Ausbreitung von Viren oder die Notfallversorgung durch das Rettungsdienstsystem stehen auf der Agenda.
Organisationsablauf und Aktivitäten
Der Ablauf der Modellierungswoche ist genau strukturiert: Am Sonntag wählen die Teilnehmer ihr Projekt aus und werden am Abend in das Konzept der mathematischen Modellierung eingeführt. Der Montag beginnt mit der Umsetzung der Projekte in Kleingruppen, die von Lehrkräften und Tutoren des KOMMS unterstützt werden, wobei diese jedoch wenig Einfluss auf die inhaltliche Ausarbeitung haben sollen. Ein weiteres Highlight der Woche ist die Einführung in die Python-Programmierung, die am Montag stattfindet.
Von Montag bis Donnerstag ist die Arbeitsphase täglich von 9 Uhr bis 18:30 Uhr angesetzt, unterbrochen von regelmäßigen Kaffeepausen, um den Austausch unter den Teilnehmern zu fördern. Am Donnerstag wird die Projektarbeit abgeschlossen, und die Gruppen erstellen ihre Ergebnispräsentationen für den Freitag, an dem die Ergebnisse im Plenum präsentiert werden. Zusätzlich erwartet die Teilnehmenden ein Rahmenprogramm mit Freizeitaktivitäten wie einem Spieleabend, täglichen Joggingrunden und einer Exkursion zum Schwarzlichtminigolf in Bonn.
Förderung und Zielsetzung
Die Veranstaltung findet regelmäßig zweimal jährlich statt und wird durch das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz sowie den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert. In den Projekten wird auch auf den Einsatz geeigneter digitaler Medien und den Umgang mit realen Daten Wert gelegt, um den Teilnehmern praktische Erfahrungen zu vermitteln.
Die Erarbeitung dieser Kompetenzen wird nicht nur durch fachliche Unterstützung, sondern auch durch die Einbeziehung von Unternehmen und Institutionen bei der Gestaltung der Projektthemen gewährleistet. Das Ziel ist es, den Teilnehmenden eine praxisnahe und berufsorientierte Ausbildung zu ermöglichen, die durch diese Veranstaltung gefördert wird. Bei Fragen können sich Interessierte direkt an Prof. Dr. Stefan Ruzika von der RPTU Kaiserslautern wenden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der RPTU Kaiserslautern unter folgenden Links: RPTU Newsroom, Mathematische Projekte und KMK Broschüre über MINT-Förderung.