
Max Heß, ein Student der TU Chemnitz und talentierter Dreispringer, hat bei den Hallen-Europameisterschaften 2025 in Apeldoorn, Niederlande, sein Können unter Beweis gestellt. Er sprang bemerkenswerte 17,43 Meter und sicherte sich damit die Silbermedaille im Dreisprung. Diese Leistung ist nicht nur eine persönliche Saisonbestleistung, sondern auch das beste Ergebnis eines deutschen Dreispringers bei den Hallen-EMs.
Im Laufe seiner Karriere hat Heß kontinuierlich beeindruckende Leistungen erbracht und sammelt nun bereits seine fünfte Medaille bei Hallen-EMs. Zuvor hatte er in den Jahren 2017 in Belgrad, 2019 in Glasgow, 2021 in Torun und 2023 jeweils Bronze gewonnen. Seine Entwicklung und Konstanz im Dreisprung zu feiern, wurde er am 4. April 2025 im Rahmen einer Zeremonie in Chemnitz ausgezeichnet.
Ehrung und Unterstützung für Sportler
Heß trug sich an diesem Tag in das Goldene Buch des Sports der Stadt Chemnitz ein. Im Beisein von Oberbürgermeister Sven Schulze und seinem Trainer Harry Marusch wurde dieser besondere Moment zelebriert. Die TU Chemnitz, als „Partnerhochschule des Spitzensports“ anerkannt, unterstützt aktiv Studierende, die Studium und Hochleistungssport kombinieren möchten. Zu den Angeboten zählen flexible Stundenpläne sowie individuelle Prüfungs- und Abgabetermine, um den Bedürfnissen sportlich aktiver Studierender gerecht zu werden.
Zusätzlich zu Heß‘ Erfolg gab es bei den Hallen-Europameisterschaften in Apeldoorn auch weitere bemerkenswerte Resultate für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV). So gewann Hanna Klein Gold über 3000 Meter, während Konstanze Klosterhalfen den zweiten Platz belegte. Im Kugelstoßen konnte Sara Gambetta eine Silbermedaille mit einer Weite von 18,83 Metern erzielen. Sie lag hinter der portugiesischen Athletin Auriol Dongmo, die 19,76 Meter erzielte, und der Schwedin Fanny Roos, die 18,42 Meter stoß.
Weitere Athleten im Wettkampf
Die Deutschen Leichtathleten zeigten ebenfalls starke Leistungen in anderen Disziplinen. Alexandra Burghardt wurde im 60-Meter-Finale Siebte mit einer Zeit von 7,24 Sekunden, während die Schweizerin Mujinga Kambundji mit 7,00 Sekunden den Titel in dieser Disziplin gewann. Ewa Swoboda aus Polen und Daryll Neita aus Großbritannien belegten die Plätze zwei und drei. Lisa Mayer konnte sich mit 7,27 Sekunden nicht für das Finale qualifizieren, während Gina Lückenkemper ihre EM-Teilnahme absagte, um sich auf die bevorstehende Freiluftsaison vorzubereiten.
Heß‘ bemerkenswerte Errungenschaften und die Erfolge seiner Kolleginnen und Kollegen spiegeln das Wachstum und die Stärke des deutschen Leichtathletik-Teams wider, das mit Zuversicht in die kommenden Wettkämpfe blickt. tu-chemnitz.de berichtet, dass diese Erfolge nicht nur individuellen Sportlergeist zeigen, sondern auch die wertvolle Unterstützung der Hochschulen und des DLV verdeutlichen. eurosport.de hat die verschiedenen Medaillengewinner und ihre Leistungen detailliert aufgeführt, was einen umfassenden Blick auf diese bedeutenden Wettbewerbe ermöglicht.