Die Universität Rostock hat am 23. März 2026 zum zweiten Mal eine Medizinische Winterschule veranstaltet, die sich auf die vielschichtigen Fragestellungen rund um das menschliche Gehirn konzentriert. Diese internationale Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der renommierten Brown University sowie dem United Neuroscience Campus Lund-Rostock durchgeführt. Ein besonderes Highlight der Winterschule war der Besuch des neuen Generalkonsuls der USA in Hamburg, Scott Woodard, an der Universität Rostock, welcher das Interesse an transnationalem Wissensaustausch unterstreicht.
Rund 25 Medizinstudierende aus verschiedenen Ländern, darunter die USA, Schweden, Spanien, Frankreich, Argentinien, Mexiko, Polen und Griechenland, nehmen an der Veranstaltung teil. Der Ausschuss der Universität Rostock hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das neben Vorträgen und Seminaren auch einen Laborbesuch und ein Rahmenprogramm in Rostock und Berlin umfasst. Die Veranstaltung wird von Professor Markus Kipp geleitet, der das Institut für Anatomie an der Universität Rostock leitet.
Internationale Experten und Forschung
Die Veranstaltung präsentiert eine Auswahl an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der beteiligten Universitäten sowie Gastdozierenden, die ihre aktuellen Forschungsergebnisse im Bereich der Neurowissenschaften teilen. Zu den internationalen Experten gehören namhafte Persönlichkeiten, wie Professorin Karen Tashima und Dr. Michael Punsoni von der Brown University sowie Professorin Seema K. Tiwali-Woodruff von der University of California Riverside, und Dr. Alina Blusch von der Universität Lund.
Das Ziel der Medizinischen Winterschule ist es, den Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in aktuelle Fragestellungen der Neurowissenschaften zu vermitteln und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern. Zudem soll der transnationale wissenschaftliche Austausch gestärkt werden, was besonders für das angehende medizinische Fachpersonal von Bedeutung ist.
Kooperation im Bereich Forschung
Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden fördert durch über 800 internationale Kooperationen den Austausch und die Zusammenarbeit mit allen renommierten Universitäten weltweit. Ein zentrales Ziel dieser Kooperationen ist die Anziehung von Spitzenkräften und die Förderung interdisziplinärer Projekte.
Um den Austausch zu intensivieren, wurde 2015 das transCampus-Netzwerk ins Leben gerufen, das internationale Forschungskooperationen unterstützt. Innerhalb dieses Netzwerks können Studierende und Wissenschaftler:innen von binationalen Promotionsverfahren und International Research Training Groups (IRTGs) profitieren, die zu zwei Abschlussurkunden führen.
Zusätzlich bietet die Medizinische Fakultät vielfältige Möglichkeiten für Praktika und wissenschaftliche Weiterbildungen sowohl für ausgehende als auch für incoming Studierende. Auf diese Weise wird nicht nur die Anzahl der internationalen Studierenden erhöht, sondern auch der fachliche Austausch zwischen Einrichtungen weltweit gefördert.
Die Integration von internationalen Partnerschaften, wie mit King’s College London, der Flinders University, der Shinshu Universität sowie ETH/UZH Zürich, zeigt die Bestrebungen der Institutionen, einen bedeutenden Platz in der globalen Forschungslandschaft einzunehmen.
Durch Veranstaltungen wie die Medizinische Winterschule an der Universität Rostock und die weitreichenden Initiativen der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus werden nicht nur aktuelle medizinische Fragestellungen angegangen, sondern auch wertvolle Netzwerke geschaffen, die für zukünftige Generationen entscheidend sein können.
Für mehr Informationen zur Medizinischen Winterschule an der Universität Rostock besuchen Sie die offizielle Webseite der Universität Rostock. Weitere Einblicke in die internationale Forschung der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus erhalten Sie auf der Webseite der TU Dresden.



