Die MERCUR-Projektförderung hat im Jahr 2025 insgesamt 65 eingereichte Skizzen verzeichnet und fördert acht ausgewählte Projekte, wie news.rub.de berichtet. Diese Förderung zielt darauf ab, die nachhaltigen Forschungskooperationen und Netzwerke zwischen den Universitäten der Ruhr-Universität, den sogenannten UA Ruhr, zu erhöhen. Die nächste Ausschreibung für die MERCUR-Projektförderung startet am 11. Februar 2026, und die Frist zur Einreichung der Projektanträge endet am 23. März 2026.
Um erfolgreich zu sein, müssen die geförderten Projekte mindestens zwei UA Ruhr-Universitäten einbinden. Hierbei ist eine disziplinäre oder interdisziplinäre Ausrichtung der Projekte möglich. Die Finanzierung kann bis zu 300.000 Euro für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren betragen. Zudem gibt es die Möglichkeit, im Rahmen der Linie „Projektförderung (ECR)“ bis zu 100.000 Euro für kleinere Kooperationsprojekte zu beantragen, die speziell für Early Career Researchers und Neuberufene gedacht sind, wie auch uaruhr.de erwähnt.
Struktur des Antragsverfahrens
Das Antragsverfahren zur MERCUR-Projektförderung erfolgt in zwei Stufen: zunächst wird eine Skizze eingereicht, gefolgt von einem Vollantrag im Fall einer positiven Evaluation. Die Dauer des gesamten Verfahrens beträgt etwa acht Monate, bis eine Entscheidung über die Fördermittel getroffen wird. Der Stichtag für die Einreichung der Skizzen ist der 23. März 2026, und die Frist für den Vollantrag endet am 17. Juli 2026. Die Skizzen werden durch das MERCUR-Management und die Prorektorate Forschung der UA Ruhr bewertet, wobei positive Bewertungen zu Einladungen zur Einreichung eines Vollantrages führen.
Unabhängige Fachgutachten werden die Vollanträge bewerten, und die endgültige Förderentscheidung trifft das Executive Board der UA Ruhr basierend auf diesen Gutachten. Es ist wichtig, dass alle Anträge elektronisch eingereicht werden; die Nutzung des spezifischen Skizzenformulars auf der Website ist dabei erforderlich. Die Einreichung muss per E-Mail an das Management Office der UA Ruhr erfolgen, wobei Dr. Hans Stallmann und Dr. Kathrin Kraushaar als Ansprechpartner fungieren.
Ziele und Anforderungen der Förderung
Ein zentrales Ziel der MERCUR-Projektförderung ist, die Basis für weitere Forschungsanträge bei großen Förderorganisationen wie der DFG zu schaffen. Geförderte Projekte sollen im Idealfall Anträge für zusätzliche Mittel generieren, um die Forschung noch weiter voranzutreiben. In diesem Kontext können Netzwerke aus promovierten Wissenschaftler*innen gebildet werden, die zudem auf ein klares Ergebnis hinarbeiten, wie etwa gemeinsame wissenschaftliche Arbeiten oder Publikationen, wie dfg.de hervorhebt.
Die Förderung kann über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren erhalten werden, wobei auch Unterstützung für Reise- und Aufenthaltskosten bei Arbeitstreffen der Netzwerkmitglieder möglich ist. Für die erfolgreiche Einwerbung solcher Mittel ist eine gute Vorbereitung und Koordination erforderlich, die durch die MERCUR-Projektförderung unterstützt wird.