Am 14. April 2026 wird im Forum Wissen der Universität Göttingen die Ausstellung „Gegen-Moden?“ eröffnet. Diese innovative Ausstellung beschäftigt sich mit dem alltäglichen Umgang mit Mode und den damit verbundenen Herausforderungen. Laut uni-goettingen.de haben vier Masterstudierende des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie das Konzept entwickelt.

Die Ausstellung legt besonderen Wert auf die problematischen Arbeitsbedingungen und Umweltbelastungen der Modeindustrie. Sie zeigt alternative Ansätze zur Mode und gibt Einblicke, wie die Macht der Modeindustrie im Kleinen unterlaufen werden kann. Zu sehen sind Kleidungsstücke, Videoinstallationen und Fotografien, die zum Nachdenken und zur Reflexion über den eigenen Kleiderschrank anregen.

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Themenschwerpunkte und Ziele der Ausstellung

Ein zentrales Thema ist die kritische Auseinandersetzung mit Mode und der Austausch über handwerkliche Praktiken. Besucher*innen sind eingeladen, über den eigenen Umgang mit Mode nachzudenken. Produkte, die in der Ausstellung präsentiert werden, umfassen Konzepte wie die Reparatur von Kleidung, sichtbaren Widerstand in der Bekleidung sowie Kreationen aus Stoffmüll. Diese Ansätze zeigen auf, wie individuelle Entscheidungen zur Veränderung der Modeindustrie beitragen können.

Die Eröffnungsfeier der Ausstellung findet am 14. April 2026 um 17 Uhr im Vestibül des Forum Wissen, direkt neben dem Museumscafé, statt. Zu den Rednern zählen Dr. Sandra Potsch und Dr. Stefanie Mallon, ergänzt durch die studentischen Kurator*innen Jana-Sophie Winneg, Emilia Kolle, Viktor Dederer und Lotta Geßner.

Weitere Details zur Veranstaltung

Zusätzliche Informationen über die Ausstellung „Gegen-Moden?“ können auf der Website www.forum-wissen.de/sonderausstellungen/gegen_mode/ abgerufen werden. Für persönliche Anfragen steht Nina Knohl von der Zentralen Kustodie zur Verfügung. Sie ist unter der E-Mail-Adresse knohl@kustodie.uni-goettingen.de zu erreichen und befindet sich in der Weender Landstraße 237, 37073 Göttingen.

Diese Ausstellung lädt nicht nur zur kritischen Reflexion ein, sondern fördert auch den Dialog über nachhaltige Modepraktiken und deren Einfluss auf die Gesellschaft. Ein Besuch verspricht, inspirierend und aufschlussreich zu sein und das Bewusstsein für die Modeindustrie zu schärfen.