Am vergangenen Donnerstag fand zum zehnten Mal ein arbeitsrechtlicher Moot Court am Bundesarbeitsgericht statt. Die Veranstaltung stellte einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des Wettbewerbs dar und zog 31 Teams von Universitäten aus ganz Deutschland an. Diese Zusammenkunft bot nicht nur Raum für akademischen Austausch, sondern auch für den Wettkampf der besten juristischen Talente des Landes.
Die Bucerius Law School war mit drei Teams an dem Event vertreten. Trotz intensiver Vorbereitung und engagierter Teilnahme gelang es der Bucerius Law School nicht, ihren Titel zu verteidigen. Die teilnehmenden Teams der Bucerius Law School setzen sich aus talentierten Studierenden zusammen:
- Team I: Isabella Victoria Ferencz und Gina Zmudzinski
- Team II: Benedikt Miller und Marie Sudmann
- Team III: Tom Ponzlet und Barbara Stiller
Ergebnisse und Gewinner
Der Gesamtsieg des Moot Courts ging an das Team I der Universität Tübingen, welches unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Picker angetreten war. Ihre herausragenden Leistungen wurden von den Richter am Bundesarbeitsgericht, Dr. Jan-Malte Niemann und Dr. Guido Schlünder, anerkannt und gewürdigt. Dank gilt ebenfalls der Kanzlei Schweibert Leßmann & Partner, die nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch ideellen Support leistete.
Die Organisation des Moot Courts erhielt Lob für die hervorragende Gastfreundschaft, die den Teilnehmern zuteil wurde. Dr. Melanie Buhk, Dr. Roland Czycholl, Dr. Sebastian Naber und Dr. Nils Schramm wurden für ihre Unterstützung während der Probepleadings gewürdigt. Die Betreuung und das Coaching der Mooties übernahmen Dr. Caroline Messner, Henri Rehage und Niklas Wilde, die den Teilnehmern wertvolle Tipps und Hilfestellungen gaben.
Positive Erfahrungen und Ausblick
Die zwei Tage in Erfurt boten den Teilnehmern nicht nur die Möglichkeit, ihre juristischen Fähigkeiten zu verfeinern, sondern auch neue Bekanntschaften zu schließen. Die Erfahrungen aus diesem Jahr motivieren die Bucerius Law School zur erneuten Teilnahme am Moot Court im Jahr 2028. Die Teilnehmer sind überzeugt, dass sie aus diesem Wettbewerb gestärkt hervorgehen und mit neuen Ideen und Strategien zurückkehren werden.