Das unternehmerische Ökosystem rund um die Technische Universität München (TUM) setzt Maßstäbe in Europa. Wie die TUM berichtet, wurde UnternehmerTUM erneut als Europas bestes Start-up Zentrum ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Anstrengungen zur Schaffung eines dynamischen Umfelds für Start-ups, den Mittelstand und große Unternehmen, insbesondere in wachstumsstarken Bereichen wie Künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft.

Die TUM hat Entrepreneurship als dritte Säule neben Forschung und Lehre etabliert. Dies ermöglicht es Gründern und Gründerinnen, ihre Geschäftsideen frühzeitig zu testen, Risiken zu minimieren und neue Technologien schnell auf den Markt zu bringen. Prof. Helmut Schönenberger, CEO von UnternehmerTUM, spricht über den europäischen Spitzenplatz als Beweis für erfolgreiche Kräftebündelung. UnternehmerTUM begleitet Gründer von der ersten Idee bis hin zur Skalierung zu internationalen Wachstumsunternehmen.

Innovationen und Transformation

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann hebt hervor, dass TUM und UnternehmerTUM als Innovations-Booster fungieren. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Wissenschaft, Wirtschaft, Technologie und Politik zu vereinen, um neue globale Marktführer aus Deutschland zu entwickeln und um Europas technologische Unabhängigkeit zu stärken. Die enge Verzahnung von technologischer Kompetenz und unternehmerischem Mut in München hat dazu geführt, dass zahlreiche Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen geschaffen werden.

Das Ranking zeigt außerdem, dass Europa über die notwendigen Talente, Kapital und eine robuste industrielle Basis verfügt, um in strategischen Technologien eine führende Rolle einzunehmen. Die TUM Venture Labs decken dabei bedeutende Zukunftsfelder ab, darunter Robotik, Quantentechnologie, Aerospace, Biotech und Energy. Diese Initiative hat das Ziel, die Lücke zwischen Spitzenforschung und globalen Märkten zu schließen und Talente mit Infrastruktur, Kapital und direktem Marktzugang zu verbinden.

Rolle der #Voices2024

In einem weiteren Schritt zur Stärkung der Innovationskraft in Deutschland haben 34 junge Entscheider:innen, die als #Voices2024 bekannt sind, unter der Leitung der Bertelsmann Stiftung Handlungsempfehlungen erarbeitet. Im Rahmen ihrer Initiative stellten sie am 9. Dezember in Berlin ihre Ergebnisse vor, die sich auf die Leitfrage konzentrierten, wie Künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft sowie Re- und Upskilling die Innovations- und Veränderungsfähigkeit Deutschlands fördern können.

Insgesamt wurden 19 Thesenpapiere verfasst, die sich mit wesentlichen Themen wie dem Wettbewerbsvorteil der Künstlichen Intelligenz, der Unterstützung der Digitalisierung in der Kreislaufwirtschaft und den Bedingungen für Allianzen in diesem Bereich befassen. Ziel ist es, durch den gezielten Einsatz von Re- und Upskilling auch kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sowie junge Talente und Führungskräfte zu fördern.

Die Vorstellung der Papiere fand unter der Moderation von Armando Garcia Schmidt statt, wobei zahlreiche Diskussionsgäste, darunter Silke Borgstedt, Kerstin Hochmüller und Max Haerder, zu den Themen beitrugen. Alle Papiere und die Namen der teilnehmenden Akteure sind online verfügbar, um die breite Öffentlichkeit in diesen wichtigen Diskurs einzubeziehen.