Die Deutsche Handballnationalmannschaft der Männer hat eine besondere Trainingswoche in Dortmund eingeplant. Nachdem der Deutsche Handballbund ein Fitnessstudio in der Nähe ihres Hotels suchte, nahm Marvin Verwiebe, der Organisationsmanager der Nationalmannschaften männlich, Kontakt zu Christoph Edeler, dem Leiter des Hochschulsports der TU Dortmund, auf. Edeler und sein Team konnten die Nationalmannschaft nun im Fitnessförderwerk des Hochschulsports willkommen heißen, wo sie an drei Vormittagen in dieser Woche trainieren werden.
Das Training umfasst verschiedene Aspekte der Sportphysiologie, wie Athletik-, Kraft- und funktionelles Training. Christoph Edeler berichtete, dass die Ausstattung und der Platz des Fitnessförderwerks die Vertreter des Handballbundes überzeugten. Es ist eine willkommene Abwechslung für die Spieler, die häufig vom intensiven Trainings- und Wettkampfzeitplan in Anspruch genommen werden.
Campusleben und Sportangebot
Einige der Spieler der Nationalmannschaft sind mit dem Campusleben vertraut, da sie parallel zu ihrer sportlichen Karriere ein Studium absolvieren. Dennoch ist die Nutzung von Hochschulsporteinrichtungen für die Sportler aufgrund der häufigen Zeitengpässe eher die Ausnahme als die Regel.
Der Hochschulsport der TU Dortmund bietet nicht nur dem Handballteam eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten, sondern auch Studierenden und Mitarbeitenden. Unter anderem können Teilnehmer aus einem breiten Spektrum von Sportarten wählen, das von Fitness- und Ausdauersport bis zu Mannschafts- und Kampfsportarten reichhaltig gefüllt ist. So stehen Aktivitäten wie Yoga, Schwimmen, Basketball und sogar Capoeira zur Verfügung, um nur einige zu nennen.
Vorteile einer Mitgliedschaft
Eine Mitgliedschaft im Hochschulsport bietet zahlreiche Vorteile. Die Gebühren sind mit 10 bis 50 Euro pro Semester für Studierende äußerst günstig, und Teilnehmer profitieren von professioneller Anleitung und einem Gemeinschaftsgefühl. Auch gesundheitliche Vorteile wie Stressabbau und bessere Konzentration werden oft hervorgehoben.
Der Prozess zur Mitgliedschaft ist unkompliziert; interessierte Teilnehmer sollten sich frühzeitig anmelden, besonders für gefragte Kurse, und einige grundlegende Dinge wie Hallenschuhe und ein Handtuch mitbringen. Pünktlichkeit ist ebenfalls wichtig, da viele Kurse nach fünf Minuten schließen.
Zusätzlich sorgt eine breite Auswahl an Kursen für Abwechslung und ermöglicht es den Teilnehmern, eigene Fitnessziele zu verfolgen, sei es zur Verbesserung der Kraft oder zur Entspannung. Langfristige Motivation wird gefördert, indem Kurse angeboten werden, die Spaß machen und die Fortschritte dokumentiert werden können.
Insgesamt zeigt das Zusammenspiel zwischen Profisport und Hochschulsport, wie wichtig körperliche Fitness und Teamgeist sind, nicht nur für die Athleten der Nationalmannschaft, sondern für die gesamte Community an der TU Dortmund.