Am 9. Februar 2026 wurde die Fachgruppe „Kultur – Ästhetik – Medien“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) gegründet. Dieses bedeutende Ereignis stellt einen wichtigen Schritt in der Sichtbarkeit und Validierung der Themenfelder Kultur, Ästhetik und Medien innerhalb der Sozialen Arbeit dar. Der Fokus liegt auf künstlerisch-ästhetischen Medien, die als zugängliche Wege für neue Theorie- und Konzeptentwicklungen sowie innovative Forschungsansätze dienen.
In der konstituierenden Sitzung wurde ein vierköpfiges Sprecher:innen-Team gewählt, das von Prof. Dr. Marion Gerards von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Aachen angeführt wird. Unterstützt wird sie von Prof. Dr. Sara Hubrich (Hochschule Darmstadt), Prof. Dr. Bünyamin Werker (Hochschule Hannover) und Dr. Stefanie Kiwi Menrath von der BTU Cottbus-Senftenberg. Besonders hervorzuheben ist, dass die Fachgruppe auch Nicht-Mitgliedern der DGSA offensteht und damit leicht zugänglich ist für ein breites Publikum von Lehrenden, Forschenden, Promovierenden sowie Praktiker*innen.
Akademische Verknüpfung
Ein weiterer Aspekt der Themenverknüpfung innerhalb der Unfallbeschreibung ist der Master-Studiengang in Kultur, Ästhetik, Medien, der an verschiedenen Hochschulen angeboten wird. Dieser Studiengang vermittelt sowohl wissenschaftliche als auch gestalterische Handlungskompetenzen in Bereichen wie bildende Kunst, Musik, Literatur sowie ästhetischer Praxis. Die Studierenden erlernen den Umgang mit (Neuen) Medien und entwickeln wichtige interdisziplinäre Schlüsselqualifikationen.
Das Studium ist sowohl in Vollzeit (3 Semester) als auch in Teilzeit (5 Semester) möglich und fördert kommunikative, transkulturelle und kreative Kompetenzen. Studierende haben die Freiheit, individuelle Schwerpunkte zu setzen und sich theoretisch sowie praktisch mit den Themen Kultur, Ästhetik und Medien auseinanderzusetzen. Diese breite Ausbildung soll eine grundsolide Basis für zukünftige karitative und kulturelle Projekte bieten.
Innovative Praxis in sozialen Feldern
Der Masterstudiengang „Performative Künste in sozialen Feldern“ an der Frankfurt University bietet einen einzigartigen Ansatz, indem er sich auf die Wechselwirkung zwischen Kunst und Sozialer Arbeit konzentriert. Die Studierenden werden angeleitet, neue Denk- und Praxisformen zu finden, die gesellschaftliche Transformationen fördern können. Insbesondere die Rolle der Künste wird thematisiert, um Herausforderungen wie gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Vorstellungskraft für zukünftige Entwicklungen zu bewältigen.
Das interdisziplinäre Lehrendenteam setzt sich aus Experten verschiedener Bereiche zusammen, darunter Theater, Performance, Neue Medien und bildende Kunst. Diese Vielfalt bereichert die Ausbildung und fördert eine umfassende kritische Reflexion über ästhetische Projekte in sozialen Kontexten. Themen wie Partizipation, kulturelle Bildung und alternative Wissenskonzepte stehen im Mittelpunkt des Programms. Die Kunst wird als soziale Praxis betrachtet, die in Form von Community Arts, Kulturprojekten und ästhetischer Bildung Aktivitäten in öffentlichen Räumen initiiert.
Insgesamt liefert die Gründung der Fachgruppe sowie diese innovativen Masterstudiengänge wertvolle Impulse für die zukünftige Entwicklung der Sozialen Arbeit und eröffnet neue Möglichkeiten für eine tiefergehende kulturelle Auseinandersetzung.
Für weitere Informationen zur Fachgruppe „Kultur – Ästhetik – Medien“ und dem Master-Studiengang besuchen Sie bitte BTU Cottbus-Senftenberg, Hochschule Düsseldorf und Frankfurt University.