Am 30. März 2026 ist eine neue Episode des Podcasts „ACHILLES RUNNING“ online gegangen. Dr. Freddy Sichting, Sport- und Bewegungswissenschaftler an der TU Chemnitz, spricht in dieser Folge mit Elliot Zehms, dem Chefredakteur des Podcasts. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen interessante Themen wie die Bedeutung kurzer Fußzehen und die Achillessehne, die sich in der Diskussion als „Diva“ entpuppt.
Dr. Sichting erläutert in der Episode die langfristigen Auswirkungen von Bewegungsmustern, die bereits in der Kindheit erlernt werden. Er zeigt auf, wie bewegungswissenschaftliche Forschung zur Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsförderung beitragen kann. Ein besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Funktion der Fußmorphologie und die damit verbundene Verletzungsanfälligkeit. Zudem gibt er praktische Tipps für Kraft- und Ausdauertraining sowie zur Wahl der richtigen Laufausrüstung.
Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen
Dr. Sichting hebt hervor, dass Überlastungen nicht ausschließlich durch Sport verursacht werden. Vielmehr sollten Menschen Verantwortung für ihren Körper übernehmen und auch im Alltag auf ihre Bewegungsweise achten. Dies kann entscheidend dazu beitragen, Verletzungen vorzubeugen.
Der Podcast „ACHILLES RUNNING“ besteht seit 2016 und hat mittlerweile mehrere hundert Episoden produziert. Er erreicht ein breites Publikum im deutschsprachigen Lauf- und Fitnessbereich. Die neuen Folgen sind über Plattformen wie Spotify und Apple Podcasts sowie andere Streamingdienste zugänglich. Interessierte können Dr. Freddy Sichting unter der Telefonnummer +49 (0)371 531-38823 oder per E-Mail unter freddy.sichting@hsw.tu-chemnitz.de kontaktieren.
Gesundheitsfördernde Projekte und Forschung
In einem anderen Zusammenhang hat das KIT neue Entwicklungen im Bereich Sport- und Gesundheitsforschung vorgestellt. Eine bedeutende Studie im „European Journal of Applied Physiology“ legt nahe, dass die Herzfrequenzregeneration (HRR) nach körperlicher Belastung als Marker für den Fettstoffwechsel dienen könnte. HRR zeigt sich als bedeutendster Indikator für die metabolische Fitness, der stärker mit dem Fettstoffwechsel während der Regeneration assoziiert ist als der bekannte Fitnessmarker VO₂peak.
Das Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) am KIT hat zudem ein Programm namens „Lauf schlau!“ aufgelegt, das gesundheitsorientierte Lauftrainings für Sporteinsteiger anbietet. Über neun Wochen erhalten die Teilnehmer, die maximal einmal pro Woche Kraft- oder Ausdauertraining betreiben, durch ein Team erfahrener Trainer fachliche Unterstützung. Zu Beginn und Ende des Kurses wird eine Leistungsdiagnostik durchgeführt. Eine digitale Informationsveranstaltung zu diesem Programm findet am 14. April um 17 Uhr statt.
Zusätzlich plant das KIT, eine Sportanlage für die Hosiana English Pre & Primary School in Lukaka, Tansania, zu errichten. Diese Einrichtung bietet 250 Kindern Bildung, benötigt jedoch mehr Platz für Bewegung und Spiel. Dabei arbeiten sie eng mit dem Freundeskreis Hosianna e.V. in Heidelberg und dem IfSS zusammen.
Abschließend ist zu erwähnen, dass das KIT in der Zukunft zwei neue Erasmus-Partnerhochschulen aufgenommen hat: die University of Jyväskylä und die Maastricht University. Ein Auslandsaufenthalt an diesen Institutionen wird ab dem Wintersemester 2026/27 möglich sein. Interessierte sollten beachten, dass die Bewerbungsfrist am 10. Februar 2026 endet.



