Am 15. Februar 2026 haben zwei junge Frauen, Emine Tütüncü und Julia Mitsimponas, ihre neue Laufbahn an der FernUniversität in Hagen begonnen. Die beiden Auszubildenden sind voller Hoffnung und Tatendrang, nachdem sie zuvor in anderen Betrieben Erfahrungen gesammelt hatten, die nicht die gewünschten Perspektiven boten.

Emine Tütüncü, 25 Jahre alt und aus Dortmund, hat sich im zweiten Lehrjahr für die Ausbildung zur Kauffrau im IT-Systemmanagement entschieden. In ihrem vorherigen Betrieb sah sie aufgrund fehlender Weiterbildungsmöglichkeiten keine Zukunft mehr und bewarb sich, als sie auf eine Anzeige über freie Ausbildungsplätze an der FernUni stieß. Ihre Entscheidung fiel auf die Fernuniversität, da sie sich neue Perspektiven erhoffte.

Ein neuer Anfang für Mitsimponas

Julia Mitsimponas, lediglich 20 Jahre alt und aus Hagen, hatte zuvor eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement begonnen, die sie jedoch aufgrund betrieblicher Gründe abbrechen musste. Sie ging spontan zu einem Ausbildungstag an der FernUni und erhielt dort von Ausbildungsleiterin Christina Dreßler die ermutigende Aufforderung zur Bewerbung. Beide Bewerberinnen durchliefen das reguläre Auswahlverfahren und konnten sich schließlich über ihre Aufnahme freuen.

Die Ausbilderin Christina Dreßler zeigte sich begeistert über das Engagement und die Motivation der neuen Auszubildenden. Zu Beginn ihrer Ausbildung wurden Tütüncü und Mitsimponas herzlich empfangen, erhielten eine umfassende Campusführung und hatten Gelegenheit, ihre künftigen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen.

Das duale System der Berufsausbildung

Die Ausbildung an der FernUni ist Teil des in Deutschland beliebten dualen Ausbildungssystems, bei dem sich praktische Arbeit in einem Betrieb und der Besuch einer Berufsschule abwechseln. Laut Bildungsserver erfolgt die Berufsausbildung großteils in diesem dualen System, wobei auch vollzeitschulische Ausbildungen, insbesondere im Gesundheitswesen, angeboten werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine koordinierende Funktion in dieser Ausbildung sowie zur Entwicklung von Lehrplänen und der Durchführung staatlicher Prüfungen. Dabei behält die Kultusministerkonferenz (KMK) einen Überblick über die berufliche Bildung in Deutschland und befasst sich unter anderem mit der dualen Berufsausbildung und den Zugängen zum Hochschulsystem über berufliche Bildungswege.

In Anbetracht der Vielfalt der Ausbildungswege und der kontinuierlichen politischen Verantwortung für die Bildungsinstitutionen zeigt sich, dass Deutschland bestrebt ist, seinen Jugendlichen qualifizierte und zukunftsorientierte Ausbildungsplätze zu bieten. Die Erfahrungen von Tütüncü und Mitsimponas sind somit nicht nur individuelle Geschichten, sondern auch Teil eines größeren Kontextes erfolgreicher beruflicher Bildung.