Ab Oktober 2026 wird die TU Bergakademie Freiberg einen neuen interdisziplinären Studiengang mit dem Titel „Recht und Wirtschaft“ anbieten. Dieser Studiengang vereint juristische, wirtschaftswissenschaftliche und wirtschaftshistorische Aspekte und hat das Ziel, ein umfassendes Verständnis zur Analyse wirtschaftsrechtlicher Problemstellungen zu entwickeln und tragfähige Lösungen zu finden. Der Studiendekan, Professor Ronny Hauck, wird mit seinem Team sicherstellen, dass die Studierenden optimal auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet werden.

Der neue Diplomstudiengang wird den bisherigen Bachelor-Studiengang „Business and Law“ ab dem Wintersemester 2026/27 ablösen. Die Studienzeit beträgt insgesamt zehn Semester und bietet den zukünftigen Studierenden mehr Wahl- und Vertiefungsmöglichkeiten. So können sie in Bereichen wie Unternehmensführung, Entrepreneurship, Energie- und Rohstoffwirtschaft oder International Economics ihre individuellen Profile gestalten.

Praktische Anwendung im Mittelpunkt

Ein besonderes Merkmal des Studiengangs ist der hohe Praxisanteil. Die Studierenden werden durch Fallstudien, Vertragsanalysen, Workshops und integrierte Praktika auf die spätere berufliche Praxis vorbereitet. Ziel ist es, dass die Absolventen rechtliche Risiken in wirtschaftlichen Zusammenhängen erkennen und rechtssichere Verträge gestalten können.

Für Studieninteressierte, die die allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife besitzen, beginnt der Bewerbungszeitraum am 1. April 2026. Die Einschreibung für das Wintersemester 2026/27 muss bis zum 30. September 2026 erfolgen, was den Studierenden genügend Zeit lässt, sich über die Zulassungsinformationen zu informieren.

Ein Blick über die Grenzen

Zusätzlich zur umfangreichen juristischen Ausbildung wird auch auf gesellschaftliche Perspektiven Wert gelegt, was den Absolventen ein breites Berufsspektrum in der Privatwirtschaft, öffentlichen Verwaltung oder anderen Bereichen eröffnet. Es wird erwartet, dass Kenntnisse in Mathematik und analytischem Denken sowohl für die Wirtschaftswissenschaften als auch für die Rechtswissenschaften von Bedeutung sind.

Für die Studierenden, die an den Rechtswissenschaften interessiert sind, sind Sprachkenntnisse, vor allem in Englisch, von Vorteil. Die Absolventen dieser Studiengänge können in verschiedenen beruflichen Tätigkeitsfeldern tätig werden, sei es in der freien Wirtschaft, bei Verbänden oder in der Politik.

Die neuen Studiengänge an der TU Freiberg und der Universität Graz zeigen, dass Hochschulen auf die Veränderungen im Bildungsbereich reagieren und interdisziplinäre Ansätze verfolgen, um den Studierenden die bestmöglichen Perspektiven für die Zukunft zu bieten. Eine spannende Zeit für alle, die sich für Jura und Wirtschaft interessieren!