Am 14. Februar 2026 wurde bekannt gegeben, dass die Universität Münster mehrere bedeutende Ernennungen und Auszeichnungen vorgenommen hat. Diese Veränderungen und Ehrungen reflektieren die aktuelle Entwicklung und den Fortschritt der akademischen Institution.

Die Ernennungen umfassen renommierte Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen. Prof. Dr. Klemens Horst wurde als Professor für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie ernannt und leitet seit dem 1. Januar die Klinik für Unfallchirurgie. Prof. Dr. Daniel Kluger wird als Professor für Translational Brain-Body Neuroscience am Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse tätig sein. Zudem wurde Prof. Dr. Sven Meuth zum Professor für Neurologie am Institut für translationale Neurologie berufen. Schließlich wird Prof. Dr. Bansal Ruchi die Professur für translationale viszeralchirurgische Präzisionsonkologie an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie übernehmen. Diese neuen Positionen stärken die Expertise der Universität auf verschiedenen wichtigen Forschungsgebieten, wie uni-muenster.de berichtet.

Preise und Auszeichnungen

Im Rahmen der Ehrungen wurde Dr. Maik Bischoff mit dem Hilde-Mangold-Preis 2026 ausgezeichnet. Die Deutsche Gesellschaft für Entwicklungsbiologie würdigte damit seine herausragenden Leistungen in der frühen wissenschaftlichen Laufbahn. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Des Weiteren erhielt Thea Schlütermann den Dissertationspreis der deutsch-französischen Juristenvereinigung für ihre Arbeit mit dem Titel „Die Ergänzung der repräsentativen Demokratie – eine Untersuchung anhand der französischen Convention Citoyenne pour le Climat“. Für diese Leistung erhielt sie eine Auszeichnung in Höhe von 2.000 Euro.

Traueranzeigen

Die Universität Münster trauert um einige ihrer ehemaligen Professoren, die in den letzten Monaten verstorben sind. Prof. Dr. Lienhard Legenhausen, geboren am 12. August 1941, verstarb am 2. Januar. Er war am Englischen Seminar tätig. Prof. Dr. Wilfried Schlüter, Rektor der Universität von 1982 bis 1986 und geboren am 28. Januar 1935, verstarb am 31. Dezember 2025. Ebenso schloss die Universität Prof. Dr. Wilhelm Schmitz in ihr Erinnern ein, der am 15. Oktober 1949 geboren wurde und am 19. Dezember 2025 starb. Diese Verluste sind nicht nur schmerzhaft für die Angehörigen, sondern auch für die akademische Gemeinschaft, die ihre Beiträge schätzt und würdigt.