Der LernOrtekompass wurde heute auf dem Lernportal der Offenen Uni Rostock veröffentlicht. Dieses innovative Projekt wurde im Rahmen von Seminaren am Institut für Grundschulpädagogik unter der Anleitung von Dr. Kim Falk und Stefan Neumann entwickelt. Studierende der Fachrichtungen Sachunterricht sowie Kunst und Gestaltung haben hierbei eng zusammengearbeitet, um digitale Lernmaterialien zu kreieren, die auf die Region Rostock zugeschnitten sind.

Der LernOrtekompass konzentriert sich auf fünf wichtige außerschulische Lernorte der Region: Wälder, Strand und Meer, Stadt und Verkehr, Moore sowie Landwirtschaft. Diese Standorte bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sich außerhalb des theoretischen Klassenzimmeransatzes mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen. In diesem Kontext stellt auch Bildungsserver dar, wie wichtig solche agilen Lernkonzepte sind, die zur Bildungsintegration und zum Abbau von Barrieren beitragen.

Interaktive Lernmaterialien für die Umgebung

Die Studierenden haben eine bunte Palette an Lernvideos, Arbeitsblättern, Postern und interaktiven Materialien entwickelt. Ein besonderes Merkmal des Projekts ist ein Maskottchen namens Leo, das die Nutzer dazu anregen soll, ihre Umwelt zu erkunden und sich aktiv mit ihr auseinanderzusetzen.

Das Ziel des LernOrtekompass ist es nicht nur, das Lernen außerhalb des Klassenzimmers zu fördern, sondern auch die Region Rostock als bedeutenden Bildungsraum erlebbar zu machen. Diese Strategie unterstützt die Bildungserfahrungen und -netzwerke, indem sie die regionale Identität stärkt und durch die Kooperationspartner vor Ort, wie der ASB Kinder- und Jugendhilfe Mecklenburg-Vorpommern und dem Infozentrum Wald und Moor in Ribnitz-Damgarten, ergänzt wird.

Außerschulische Bildung und gesellschaftliche Teilhabe

Gemäß den Vorgaben des SGB VIII § 11 verstehen sich außerschulische Lernorte und Jugendbildung als essentielle Bestandteile der Kinder- und Jugendhilfe. Diese Bereiche stärken die gesellschaftliche Teilhabe, besonders für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Es ist von großer Bedeutung, dass diese Lernorte den Teilnehmern helfen, Bildungsbarrieren abzubauen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Zusätzlich wurde im Rahmen des Projekts eine neue Ausschreibungsrunde zur Förderung von Bildungsangeboten gestartet. Interessierte können ihre Anträge bis zum 2. März einreichen, um an den Initiativen zur Verbesserung der Bildungsangebote in der Region mitzuwirken.

Auf dem Lernportal werden auch technische Aspekte berücksichtigt, wie die Verarbeitung von Nutzerdaten zur Verbesserung der Webseite. Hier werden Informationen wie IP-Adresse, Gerätetyp und Nutzungsverhalten gesammelt, um die Struktur und Gestaltung der Webseite kontinuierlich zu optimieren. Die Verarbeitung dieser personenbezogenen Daten erfolgt gemäß BMBF und unterliegt strengen Datenschutzrichtlinien.

Insgesamt zeigt das Projekt des LernOrtekompass, wie wichtig es ist, Bildung innovativ zu gestalten und außerschulische Lernorte für die zukünftigen Generationen zu fördern, um die Verbindung zur eigenen Region zu stärken und Lerninhalte erlebbar zu machen.