Juan David Escorcia hat im Februar 2026 seine Arbeit am MARUM in Bremen aufgenommen. Er ist Stipendiat im Rahmen des FRONTIERS-Residenzprogramms für Journalisten. Bis Mai wird Escorcia in Bremen bleiben, um Themen für seine Arbeit als Wissenschaftsjournalist zu recherchieren. Der vielseitige Journalist hat seinen Sitz in Barcelona und beschäftigt sich intensiv mit Klima- und Umweltthemen.

In den letzten Jahren hat Escorcia eine Reihe von Artikeln veröffentlicht, darunter solche zu ökologischen Aspekten, wie invasive Arten im Mittelmeer. Seine Recherchearbeiten wurden von der renommierten Organisation Earth Journalism Network ausgezeichnet. Sein Ziel ist es, komplexe Forschungsergebnisse einem nicht-wissenschaftlichen Publikum zugänglich zu machen, sodass diese Themen auch außerhalb der akademischen Welt Beachtung finden.

Fokus auf marine Wissenschaft

Ein wesentliches Thema, das Escorcia in Bremen behandeln wird, ist der marine Kohlenstoffkreislauf. Diese Thematik ist von großer Bedeutung, da sie direkte Auswirkungen auf unser Klima und marine Ökosysteme hat. In diesem Kontext wird er eng mit Forschenden am MARUM sowie im Exzellenzcluster „Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ zusammenarbeiten.

Das FRONTIERS-Residenzprogramm, an dem Escorcia teilnimmt, ist eine Initiative, die durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) finanziert wird. Das Hauptziel von FRONTIERS ist es, Journalisten einen niedrigschwelligen Einblick in die Arbeit von Forschungseinrichtungen zu ermöglichen. Dies soll die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördern und ein besseres Verständnis für aktuelle wissenschaftliche Themen schaffen.

Mit seiner Fokussierung auf die Wechselwirkungen zwischen Meereswissenschaft, Meeresboden und dem System Erde hat Escorcia die Möglichkeit, wichtige Forschungsergebnisse direkt aus der maritimen Forschung zu vermitteln. Sein Engagement und seine Expertise werden in den kommenden Monaten sicherlich einen wertvollen Beitrag zur Kommunikation von Wissenschaft leisten.