Dr. Maria Löffler hat zum Jahresbeginn 2026 das Amt der neuen Sprecherin der Direktorinnen und Direktoren bayerischer Universitätsbibliotheken übernommen. In ihrer Funktion wird sie maßgeblich die Abstimmung und Zusammenarbeit der Universitätsbibliotheken auf Landesebene begleiten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die strategische Weiterentwicklung dieser Einrichtungen voranzutreiben. Löffler, die seit 1995 an der Universitätsbibliothek der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) tätig ist, sieht in der Transformation von Medien und der Rolle der Universitätsbibliotheken eine zentrale Herausforderung.
„Digitale, datengetriebene Informationsangebote gewinnen zunehmend an Bedeutung“, betont Löffler. Dies erfordert ein Umdenken hinsichtlich der Langzeitverfügbarkeit von Informationen sowie den Vorstoß zu Konzepten wie Open Science und innovativen Informationsbereitstellungsformen. Um diese wichtigen Themen anzugehen, möchte sie den Austausch im bibliothekarischen Netzwerk fördern und die Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft, Infrastruktur und Politik verstärken.
Erfahrungen und Verantwortungsbereiche
Maria Löffler bringt eine umfassende Berufserfahrung in der Bibliothekslandschaft mit. Bereits im Jahr 1999 übernahm sie die Leitung des EDV-Referats der Universitätsbibliothek und wurde 2010 stellvertretende Leiterin. Ihre Expertise in verschiedenen Fachgebieten als Fachreferentin und ihre frühere Rolle als Leiterin der Teilbibliothek Aula in Eichstätt sowie der Zweigbibliothek an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt machen sie zur idealen Kandidatin für diese verantwortungsvolle Position.
Seit 2012 war Löffler kommissarische Leiterin der Universitätsbibliothek und leitet diese seit 2015 in ihrer Rolle als Direktorin. Ihre Erfahrungen in diesen Führungspositionen werden ihr zweifellos helfen, die nachhaltige Weiterentwicklung der Informationsversorgung von Forschung und Lehre durch bibliothekarische Services weiter voranzutreiben.
Die Herausforderungen, vor denen die Universitätsbibliotheken stehen, sind vielfältig. Löffler sieht, dass die Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen notwendig ist, um den Veränderungen, die durch digitale Transformation und neue Techniken entstehen, gerecht zu werden. „Unser Ziel ist eine zukunftsweisende bibliothekarische Infrastruktur, die sowohl den Bedürfnissen der Wissenschaft als auch der Studierenden gerecht wird“, merkt sie an.
In einer Zeit, in der sich die Landschaft der Informationsbereitstellung ständig wandelt, wird die Rolle der Universitätsbibliotheken immer wichtiger. Mit ihrer Ernennung zur Sprecherin ist Löffler gut positioniert, um diese Transformation aktiv mitzugestalten und die Weichen für eine moderne und zugängliche Bibliothekslandschaft in Bayern zu stellen.