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Am 25. März 2026 wurde ein neuer Leibniz-WissenschaftsCampus unter dem Titel „Multiscale Challenges: from Astrophysics to Climate Models“ ins Leben gerufen. Diese Initiative bringt erstmals Fachwissen aus den Bereichen Astrophysik, Klimaforschung und angewandte Mathematik zusammen. Damit markiert die Förderung einen bedeutenden Meilenstein für Brandenburg, da es sich um den ersten Leibniz-WissenschaftsCampus im Land handelt. Der Senat der Leibniz Gemeinschaft gab die Entscheidung zur Finanzierung am 24. März 2026 bekannt. Die Gesamtfinanzierung beläuft sich auf 4,12 Millionen Euro, die von Leibniz-Instituten, der Leibniz-Gemeinschaft, der Universität Potsdam und dem Land Brandenburg bereitgestellt werden.

Die Leitung des neuen Campus obliegt dem Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) in Kooperation mit der Universität Potsdam, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik. Zudem sind das Deutsche Elektronen-Synchrotron, das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik und das Deutsche Zentrum für Astrophysik als weitere Partner involviert. Die Koordination liegt in der Verantwortung von Prof. Dr. Christoph Pfrommer (AIP) und Prof. Dr. Tim Dietrich (Universität Potsdam).

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Interdisziplinäre Ansätze zur Modellierung

Ein zentrales Ziel des neuen Campus ist die Entwicklung innovativer rechnergestützter und datengetriebener Ansätze zur Modellierung von Wechselwirkungen über verschiedene Skalen hinweg. Im Fokus stehen unter anderem fortschrittliche Simulationstechniken, hybride Modellierungsstrategien sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Diese Technologien sollen die Präzision in der Darstellung von Subskalenprozessen innerhalb astrophysikalischer und klimatischer Modelle deutlich erhöhen.

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In der Klimaforschung will das Projekt präzise Projektionen und Strategien zur Minderung sowie Anpassung an den Klimawandel erarbeiten. Gleichzeitig erhoffen sich die Wissenschaftler ein besseres Verständnis für die Entstehung von Galaxien, die Dynamik von Neutronensternverschmelzungen und die Beschaffenheit von Exoplaneten-Atmosphären.

Wissenschaftsministerin würdigt die Initiative

Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle lobte den neuen Campus und betonte, dass dies einen Gewinn für die Wissenschaftslandschaft Brandenburgs darstellt. Sie verwies auf die Wichtigkeit von Leibniz-WissenschaftsCampi, die eine strategische und thematisch fokussierte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Instituten, Hochschulen und externen Partnern fördern. Ziel ist es, die Interdisziplinarität zu stärken, wissenschaftliche Exzellenz zu bündeln und internationale Forschungszentren zu schaffen.

Insgesamt zeigt die Gründung des Leibniz-WissenschaftsCampus großes Potenzial für zukunftsweisende Forschungsansätze, die sowohl in der Astrophysik als auch in der Klimaforschung entscheidende Fortschritte ermöglichen könnten. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Erkenntnisse und Entwicklungen aus dieser interdisziplinären Zusammenarbeit hervorgehen werden.