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Neues Impulsprogramm an der TU Chemnitz: Mobilität stärken und Kompetenzen anerkennen!

Am 31. März 2025 fand an der Technischen Universität Chemnitz ein bedeutender Impulstag im Rahmen des Projekts MODUS der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) statt. Dieses Projekt, das im August 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, hat das Ziel, die Mobilität und Durchlässigkeit an Hochschulen zu stärken. Der Impulstag richtete sich speziell an Lehrende und Mitarbeitende der TU Chemnitz, insbesondere aus den Bereichen Prüfungsausschüsse, Prüfungsamt, Internationales Universitätszentrum und Studienerfolgsmanagement.

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Anerkennung und Anrechnung von Kompetenzen und Qualifikationen. Prof. Dr. Maximilian Eibl, der Prorektor für Lehre und Internationales, betonte die Bedeutung regelmäßiger Weiterbildung für die Mitarbeitenden in diesen Prozessen. Um den Austausch zu fördern, führten HRK-MODUS-Referentinnen Ann-Christine Birke und Madita Lücker durch den Tag, der sowohl Vorträge als auch interaktive Elemente und Praxisbeispiele beinhaltete.

Ziele des Projekts MODUS

Das Projekt MODUS hat sich zum Ziel gesetzt, die Anerkennungs- und Anrechnungspraxis an Hochschulen systematisch weiterzuentwickeln. Dazu gehört die Verbreitung qualitätsgesicherter Standards und die Förderung digitaler Verfahren. Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen ist von zentraler Bedeutung, um nationale und internationale Mobilität von Studierenden zu ermöglichen und mehrfachen Prüfungen sowie unnötigen Verlängerungen der Studienzeiten vorzubeugen.

Die Grundlagen für die Anerkennung in Deutschland werden durch die Lissabon-Konvention, die seit ihrer Unterzeichnung im April 1997 von Europarat und UNESCO gilt, geregelt. Diese Konvention zielt darauf ab, den Kompetenzerwerb zu harmonisieren und die Anerkennung als Regelfall zu betrachten. Studienleistungen und Abschlüsse, die an Hochschulen im In- und Ausland erbracht werden, sind entscheidend für die Fortsetzung des Studiums.

Internationale Perspektiven

Auf internationaler Ebene spielt die HRK eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung der Anerkennung von Studienleistungen, um die Mobilität der Studierenden zu fördern. Das Netzwerk NARIC (Network of National Academic Recognition Information Centres) trägt zur Verbesserung der akademischen Anerkennung von Diplomen und Studienzeiten innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums bei. Auch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) kommt hier ins Spiel, indem sie Zeugnisbewertungen für ausländische Hochschulabschlüsse ausstellt.

Zusätzlich befasst sich das Projekt nexus, das von 2014 bis 2020 lief, mit den Übergängen von Studierenden und der Verbesserung des Studienerfolgs durch geeignete Anerkennungsverfahren. Im Rahmen dessen wurden auch Informations- und Beratungsveranstaltungen organisiert, um das Bewusstsein über Anerkennungsfragen zu schärfen.

Die Veranstaltung an der TU Chemnitz war somit nicht nur ein wichtiger Schritt zur Reflexion des aktuellen Stands der Anerkennungs- und Anrechnungspraxis, sondern auch ein Ausdruck des kontinuierlichen Bestrebens, die Mobilität und die akademischen Chancen für Studierende zu verbessern.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
tu-chemnitz.de
Weitere Infos
hrk.de
Mehr dazu
bildungsserver.de

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