Im Oldenburgischen Staatstheater fand kürzlich der Neujahrsempfang der Universität Oldenburg und der Universitätsgesellschaft statt. Rund 500 Gäste, darunter der Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, erlebten einen Abend voller Musik und inspirierender Reden. Besonders im Fokus standen die bemerkenswerten Erfolge der Universität im Jahr 2025, das als das erfolgreichste Wissenschaftsjahr in der Geschichte der Institution gefeiert wird. Ein großer Teil dieses Erfolges entfällt auf die Fortschritte in der Exzellenzstrategie, wie uol.de berichtet.
Ein Höhepunkt des Abends war der Auszug aus dem Ballett „Romeo und Julia“, dargeboten vom Oldenburgischen Staatsorchester unter der Leitung von Eric Staiger. Hierbei betonte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Rolle der Universität als Motor für die Stadtentwicklung, was unterstrich, wie eng Wissenschaft und gesellschaftliche Entwicklung in Oldenburg miteinander verbunden sind.
Erfolge in der Exzellenzstrategie
Die Universität Oldenburg hat gleich drei Exzellenzcluster in den Bereichen Hörforschung, Tiernavigationsforschung und Meeresforschung bewilligt bekommen. Diese Erfolge sind Teil der „Northwest Alliance“, einer Kooperationsinitiative mit der Universität Bremen, die darauf abzielt, die Wissenschaftsregion Nordwesten Deutschlands zu stärken. Gemeinsam haben die Universitäten einen exzellenten Antrag mit dem Titel „Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ eingereicht, der als Eintrittskarte für die Bewerbung um den Titel „Exzellenzuniversität“ ab 2027 dient, so northwest-alliance.de.
Die Exzellenzstrategie ist seit ihrer Einführung im Jahr 2016 ein zentraler Bestandteil der Forschungsförderung in Deutschland. Ziel dieser Strategie ist es, die Spitzenforschung an Universitäten zu unterstützen und den deutschen Wissenschaftsstandort international wettbewerbsfähig zu machen. Diese Förderung erstreckt sich über zwei Hauptlinien: Exzellenzcluster und Exzellenzuniversitäten. Die Cluster ermöglichen es, internationale Forschungsfelder zu etablieren, während die Universitäten, die sich um den Titel der Exzellenzuniversität bewerben, nachweislich an mindestens zwei Exzellenzclustern beteiligt sein müssen, wie es bmftr.bund.de erläutert.
Gemeinsame Ziele und Ausblick
Die Zusammenarbeit zwischen der Universität Bremen und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wird von beiden Universitätsleitungen als äußerst fruchtbar erlebt. Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, hebt hervor, wie wichtig die bewilligten Exzellenzcluster für die zukünftige Bewerbung als Exzellenzuniversität sind. Auch die Universität Oldenburg sieht in dieser Partnerschaft eine Chance, nicht nur national, sondern auch international mehr Wirkung zu erzielen, so Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg.
Der Neujahrsempfang endete mit einem „Plausch danach“, bei dem die Gäste die Gelegenheit hatten, sich auszutauschen und die Gespräche in einer entspannten Atmosphäre fortzusetzen. Zudem wurde auf die Möglichkeit hingewiesen, dass die Eintrittskarten für das Event das Programm „Deutschlandstipendium“ zur Förderung begabter Studierender unterstützen. So bleibt der Fokus nicht nur auf der Wissenschaft, sondern auch auf der Förderung junger Talente, die die Zukunft der Forschung gestalten werden.



