Am 19. Februar 2026 trafen sich Bildungsexperten und Vertreter aus verschiedenen Institutionen in Lissabon, um den ersten Jahresabschluss der OpenEU-Allianz zu feiern. Diese innovative Initiative hat das Ziel, die erste europäische offene Universität zu schaffen, und das Koordinationstreffen wurde von der Universidade Aberta ausgerichtet.
Im Verlauf des Treffens wurden nicht nur die Fortschritte des ersten Jahres bilanziert, sondern es wurde auch der Arbeitsplan für den kommenden Zyklus verabschiedet. Die Partnerinstitutionen, darunter auch die FernUniversität in Hagen, arbeiteten gemeinsam an der Vision, den Übergang von der Konsolidierung zur Umsetzung voranzutreiben. Dies geschieht mit dem Ziel, die Rolle offener und Fernuniversitäten im Europäischen Hochschulraum zu stärken.
Erfolge des ersten Jahres
Das erste Jahr markierte bedeutende Fortschritte innerhalb der Allianz. Es wurden Governance- und Koordinationsstrukturen etabliert, die als Grundlage für zukünftige Aktivitäten dienen. Zu den Meilensteinen gehören die Erprobung gemeinsamer Forschungsworkshops und die Einrichtung von elf Promotionskursen, an denen mehr als 80 Doktoranden eingeschrieben sind. Ein besonderes Highlight war die erste OpenEU International Winter School in Athen, bei der fast 100 Teilnehmer*innen zusammenkamen.
Darüber hinaus wurde OpenEU als „Early Adopter“ des European Higher Education Interoperability Framework (HEIF) ausgewählt, was die moderne Ausrichtung der Allianz unterstreicht. Die Partner verabschiedeten gemeinsam Rahmenwerke und Richtlinien, die die Entwicklung gemeinsamer Studienabschlüsse und die Internationalisierung unterstützen.
Ziele und Prioritäten für das zweite Jahr
Für den zweiten Arbeitszyklus hat OpenEU klare Prioritäten gesetzt. Diese umfassen die Erweiterung von Mobilitätsprogrammen und eine engere Verzahnung von Kompetenzentwicklung und Microcredentials. Zudem soll eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den wissenschaftlichen Communities erfolgen. Ein neues Initiativenspektrum wird geprüft, darunter eine Online-Karrieremesse und ein gemeinsamer Bachelorstudiengang.
Die FernUniversität in Hagen spielt hierbei eine zentrale Rolle, da sie das Arbeitspaket WP2 leitet, das sich auf Lifelong Learning konzentriert. In den kommenden Monaten sind fünf „Staff Weeks“ geplant, um die Zusammenarbeit und Mobilität der Mitarbeitenden zu fördern und die kooperative Stärke von OpenEU in tangible Bildungsangebote zu verwandeln.
Langfristig strebt die Allianz die Entwicklung zu einer paneuropäischen offenen Universität an, die flexible Bildungswege für Lernende in allen Lebensphasen ermöglichen soll. Die wachsende Nachfrage nach flexiblen Lernmöglichkeiten, lebenslangem Lernen und kontinuierlicher Weiterbildung zeigt sich bereits heute in der Ausrichtung der OpenEU-Initiativen.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die ehrgeizigen Ziele von OpenEU mit Leben zu füllen und eine inklusive, hochwertige Hochschulbildung für alle anzubieten. Um mehr über die Fortschritte und Ereignisse im Rahmen dieser bedeutenden Bildungsinitiative zu erfahren, besuchen Sie die offizielle Website der FernUniversität in Hagen.