Am 15. Februar 2026 feiert das Institut für Kognitionswissenschaft an der Universität Osnabrück nicht nur sein 25-jähriges Bestehen, sondern kann auch mit stolzen Zahlen auftrumpfen. Der Studiengang, der anfangs mit knapp 50 Studierenden startete und zunächst als Nischenfach galt, hat sich enorm entwickelt. Aktuell sind rund 1000 Studierende in diesem zukunftsträchtigen Bereich eingeschrieben. Dies ist ein klares Indiz für die wachsende Aufmerksamkeit, die Kognitionswissenschaft sowohl national als auch international erfährt. Uni Osnabrück berichtet, dass das Programm als forschungsstark und renommiert anerkannt ist.
Der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Jochen Oltmer, äußert sich überaus positiv über den Studiengang und hebt die Bedeutung der interdisziplinären Ansätze hervor. Die wachsende Nachfrage nach Konzepten, die sowohl natürliche als auch künstliche Intelligenz betrachten, spielt eine zentrale Rolle in der Attraktivität des Studiengangs.
Forschung an den Schnittstellen
Besonders hervorzuheben ist die Forschung, die aktiv an den Schnittstellen von Psychologie, Informatik, Linguistik und Neurowissenschaften stattfindet. Mittlerweile kommen Studierende aus ganz Deutschland und sogar von allen Kontinenten, mit Ausnahme der Antarktis, um in Osnabrück zu studieren. Diese internationale Reichweite fördert nicht nur den Austausch, sondern bereichert auch die akademische Landschaft des Instituts.
Prof. Dr. Gordon Pipa, der Direktor des Instituts, hebt die internationale Attraktivität des Programms hervor. Diese wird nicht zuletzt durch die diversen Hintergründe der Studierenden und deren unterschiedliche Perspektiven gefördert. Dr. Tobias Thelen, Geschäftsführer des Instituts, betont in diesem Kontext die enge Verzahnung von Forschung und der Ausbildung von Studierenden als einen entscheidenden Erfolgsfaktor.
Ein Blick in die Zukunft
Mit dem anhaltenden Wachstum und der positiven Entwicklung des Studiengangs stehen der Universität Osnabrück auch in Zukunft aufregende Zeiten bevor. Die Kognitionswissenschaft wird einen signifikanten Beitrag zur Erforschung von intelligenten Systemen und menschlichem Denken leisten. Angesichts der dynamischen Fortschritte in den angrenzenden Disziplinen wird erwartet, dass das Interesse an diesem Studiengang weiterhin ansteigt, was die Universität und ihre Studierenden in eine vielversprechende Zukunft führt.