Am 14. Februar 2026 stellt die Universität Mannheim einen Gedankenanstoß in den Fokus, der die Grenzen von Wissen und Realität hinterfragt. Unter dem Titel „Simulation eines perfekten Lebens und deren philosophische Implikationen“ wird Dr. Helge Rückert als Referent auftreten. Die Veranstaltung findet am 27. Januar 2026 statt und zielt darauf ab, das Verständnis über das „gute Leben“ zu überprüfen.
In seiner Präsentation wird Dr. Rückert auf zwei prominente Gedankenexperimente eingehen: Hilary Putnams dystopische Vorstellung von „Gehirnen im Tank“ und Robert Nozicks Konzept der „Erlebnismaschine“. Beide Szenarien werfen essentielle Fragen auf, die das Verhältnis zwischen Realität und Simulation betreffen. In einer zunehmend digitalisierten Welt sind solche Überlegungen besonders relevant.
Philosophischer Austausch
Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit zu einem philosophischen Austausch über Realität und Skeptizismus. Hierbei sollen die Teilnehmer nicht nur ihre Überzeugungen hinterfragen, sondern auch eine Diskussion über ein „echtes“ gutes Leben anstoßen. Der Austausch wird in der Arbeiterkneipe im Technoseum in Mannheim abgehalten, einer Location, die für ihre inspirierende Atmosphäre bekannt ist.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Dies ermöglicht es, ein breites Publikum anzusprechen und den Austausch von Ideen zu fördern. Moritz Klenk, der als Kontaktperson fungiert, lädt alle Interessierten ein, den Dialog zu suchen und gemeinsam über diese wichtigen Themen nachzudenken. Er ist unter der E-Mail-Adresse klenk@uni-mannheim.de erreichbar.
Für weitere Informationen über die Veranstaltung und den philosophischen Austausch stehen die Website der Universität sowie die spezifische Seite über den Wissensdurst zur Verfügung: www.uni-mannheim.de/wissensdurst/.