Am Freitag, dem 23. Januar 2026, werden die Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Physik der Universität Göttingen feierlich verabschiedet. Insgesamt 84 Bachelor- und Masterabsolventen dürfen sich auf eine besondere Zeremonie freuen, die nicht nur der Verabschiedung dient, sondern auch der Ehrung herausragender Leistungen in der Lehre und Forschung.Uni Göttingen berichtet. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr im Hörsaal 2 der Fakultät für Physik, am Friedrich-Hund-Platz 1.

Die Feier wird von Studiendekan Prof. Dr. Martin Wenderoth eröffnet, gefolgt von einer Ansprache der Fachschaft. Außerdem wird die renommierte Physikerin Prof. Dr. Cynthia Volkert einen Festvortrag zum Thema „Die Physik der Violine: Von Eigenfrequenzen bis zur KI“ halten. Diese spannende Kombination aus Wissenschaft und Kunst verspricht, die Gäste in ihren Bann zu ziehen.

Preise für ausgezeichnete Leistungen

Im Rahmen der Veranstaltung werden mehrere Preise verliehen. Besonders herausragend ist die Robert Wichard Pohl-Medaille, die in diesem Jahr an Prof. Dr. Peter Sollich für seine Grundvorlesung „Quantenmechanik I“ geht. Auch Prof. Dr. Viola Priesemann wird für ihren inspirierenden Seminarbeitrag „Self-Organization in complex living systems: from neural networks to societies“ als beste Spezialveranstaltung ausgezeichnet.

Die besten Tutoren des Sommersemesters sind Lukas Wölfer und Vincent Rau, die beide maßgeblich zum Lernerlebnis ihrer Kommilitonen beigetragen haben. Zudem wird der Jan-Peter-Toennies-Physik-Preis an Dr. Wiebke Bennecke für ihre Dissertation über „Capturing exciton wavefunctions by time-resolved photoemission orbital tomography“ verliehen. Ein weiterer Preis der Dr. Berliner-Dr. Ungewitter-Stiftung geht an Dr. Larissa Hahn für ihre Arbeit zu „Vektorfeldkonzepten in der Studieneingangsphase Physik“.

Auch Dr. Rishabh Jha wird für seine Dissertation zum Thema „From Chaos to Equilibrium: Dynamics and Thermodynamics of Fermionic Quantum Matter“ ausgezeichnet. Und das ist noch nicht alles: Für die hervorragenden Leistungen im Masterstudiengang werden sechs Absolventinnen und Absolventen mit Preisen der Dr. Berliner-Dr. Ungewitter-Stiftung geehrt, darunter Annke de Maeyer und Samuel Louis Erdmann, um nur einige zu nennen.

Ein Blick über die Grenzen der Physik

Während in Göttingen die physikalischen Leistungen gefeiert werden, ernten an anderer Stelle Studierende auch für ihre herausragenden Leistungen in anderen Fachbereichen Anerkennung. Julia Sophie Messner von der Fakultät für Wissenschaft an der Universität Potsdam wird 2025 mit dem Graduate Prize ausgezeichnet. Sie schloss ihren Master in Ernährungswissenschaften mit der Bestnote 1,0 ab. Ihre Forschungsarbeit beleuchtet den Einfluss von Fettsäuren und Geschlechtshormonen auf den Stoffwechsel neuronaler Zellen und könnte innovative Ansätze für präklinische Ernährungsinterventionen bietenUni Potsdam berichtet.

Die Forschung hat das Potenzial, einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung ernährungsbedingter Erkrankungen zu leisten. Dabei zeigt sich, dass insbesondere der Sättigungsgrad von Fettsäuren erhebliche Auswirkungen auf die Zellfunktion hat.

Diese Auszeichnungen und Feierlichkeiten zeigen deutlich, wie wichtig wissenschaftliche Exzellenz in verschiedenen Disziplinen ist und welche Perspektiven sich dadurch für die Zukunft eröffnen.

Für weitere Informationen zu Programminhalten und Preisträgern lohnt sich ein Blick auf die Webseite der Universität Göttingen.Uni Göttingen