Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, wurde Prof. Dr. Enrico Schleiff vom Erweiterten Senat der Goethe-Universität für eine zweite Amtszeit als Präsident gewählt. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Hochschule, da Schleiff der erste Präsident ist, der seit der Wiederwahl von Prof. Rudolf Steinberg im Jahr 2006 erneut gewählt wurde. Seine neue Amtszeit, die am 1. Januar 2027 beginnt, wurde in einem spannenden Wahlverfahren entschieden, bei dem Schleiff im zweiten Wahlgang 18 Stimmen erhielt, während sein Mitbewerber, Prof. Roger Erb, nur 16 Stimmen bekam.

Die Wahl ist nicht nur ein persönlicher Erfolg für Schleiff, der seit 2021 als Präsident und Professor für Zellbiologie an der Goethe-Universität tätig ist, sondern auch ein Zeichen für die Stabilität und Zukunftsorientierung der Institution. Der Erweiterte Senat besteht aus 34 stimmberechtigten Mitgliedern, die sich aus regulären Senatsmitgliedern und deren Stellvertretern zusammensetzen.

Über die Herausforderungen der Universität

In den Wochen vor der Wahl betonte Schleiff die Bedeutung von Gesprächen und Rückmeldungen mit den Hochschulmitgliedern. Er erkennt die Herausforderungen, mit denen die Universität in den letzten Jahren konfrontiert war, und sieht die Notwendigkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen. Zudem plant er, Konzepte aus seiner ersten Amtszeit sowie seine Erfahrungen als Vizepräsident weiterzuverfolgen.

Schleiff äußerte, dass es entscheidend sei, die Veränderungsgeschwindigkeit zu entschleunigen, um Verlässlichkeit für Mitarbeiter und Studierende zu schaffen. Dies ist besonders wichtig in Zeiten, in denen Hochschulen vor großen Herausforderungen stehen, die nicht nur inneruniversitär, sondern auch durch politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bedingt sind.

Unterstützung durch den Hochschulrat

Silke Lautenschläger, die Vorsitzende des Hochschulrats der Goethe-Universität, gratulierte Schleiff zur Wiederwahl und lobte die Erfolge, die in der Exzellenzstrategie erzielt wurden. Während der neuen Amtszeit wird der Hochschulrat Schleiff weiterhin unterstützen, was für die erfolgreiche Umsetzung seiner Pläne von Bedeutung sein wird.

Die aktuellen Entwicklungen in der Hochschulpolitik, einschließlich des Hochschulpakts 2020 und der Einführung des Zukunftsvertrags „Studium und Lehre stärken“, unterstreichen die Bedeutung einer ständigen Anpassung und Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Studium und die Lehre an Hochschulen. Diese Initiativen haben zum Ziel, die mit dem Hochschulpakt aufgebauten Studienkapazitäten bedarfsgerecht zu erhalten und die Qualität von Studium und Lehre erheblich zu steigern.

Der Wissenschaftsrat und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) spielen ebenfalls eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Strategien und Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Hochschulwesens in Deutschland, was auch für Schleiff von Bedeutung sein wird, um innovative Konzepte an der Goethe-Universität zu implementieren.

Die Entscheidung für Schleiffs Wiederwahl ist ein wichtiges Signal für die Goethe-Universität und zeigt das Vertrauen, das die Hochschule in seine Führung hat. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um die gesteckten Ziele zu erreichen und eine nachhaltige Entwicklung der Institution sicherzustellen.

Puk Universität Frankfurt berichtet, dass Schleiff durch seine Wahl ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Hochschule aufschlägt. Weitere Neuerungen in der Hochschulpolitik sind unter Bildungsserver zu finden.