Am 19. Februar 2026 wird der Fokus auf zukünftige Technologien und deren transformative Wirkungen verstärkt. Die Technische Universität Dortmund ist ein wichtiger Akteur in diesem Bereich, insbesondere durch Projekte zur Erforschung des Mobilfunkstandards 6G. Prof. Christian Wietfeld und sein Team arbeiten an intelligenteren, schnelleren und nachhaltigeren Systemen, die für die digitale Wirtschaft von Bedeutung sind. Parallel dazu befassen sich Prof. Alice Kirchheim und Prof. Michael Henke mit Blockchain-Technologien, die das Vertrauen in globale Lieferketten neu definieren sollen.
Weiterhin analysiert Prof. Manuel Wiesche, wie die digitale Transformation der Wirtschaft strategisch von Organisationen genutzt werden kann. Prof. Anna Isaeva betreibt Grundlagenforschung zu neuartigen Halbleitermaterialien, um den Energieverbrauch in der IT-Technik zu senken. Darüber hinaus suchen Forschende der Raumplanung Konzepte zur Klimaresilienz in Europa, die private Flächen einbeziehen.
Schlüsseltechnologien für die Zukunft
Das Zusammenspiel von innovativen Technologien wird als entscheidend für künftige Entwicklungen erachtet. Laut Informationen von pmc.ncbi.nlm.nih.gov gewinnt die Kombination von Blockchain und 6G-Mobilfunknetzen zunehmend an Bedeutung. Diese Fusion könnte die digitale Wirtschaft und Gesellschaft erheblich beeinflussen und stellt gleichzeitig Herausforderungen in Bezug auf Sicherheit und Leistung. Um die Integration zu sichern, sind spezifische Sicherheitsmechanismen und ein optimiertes Leistungsmanagement notwendig.
Ein bemerkenswerter Vorschlag ist die Anwendung eines Directed Acyclic Graph (DAG) für das asynchrone Konsensprotokoll von Blockchain, das hohe Durchsatzraten und geringe Latenzzeiten ermöglicht, die ideal für 6G sind. Die anvisierten Anwendungsbereiche für 6G umfassen das Internet der Dinge (IoT), intelligente Städte, Gesundheitswesen und autonomes Fahren. Dabei sind Herausforderungen wie Vertrauen, Ressourcenteilung und Datenschutz zu bewältigen, während die Vorteile von Blockchain wie Dezentralisierung und Rückverfolgbarkeit in den Vordergrund rücken.
Strategische Initiativen in Deutschland
Angesichts der globalen Konkurrenz hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (bmftr.bund.de) die 6G-Forschungsroadmap 2025-2030 veröffentlicht. Diese Roadmap zielt darauf ab, sichere und resiliente Kommunikationssysteme zu entwickeln und wird als technologiegetriebenes Vorhaben im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsforschung bezeichnet. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hebt hervor, dass Deutschland Technologieführer im Bereich 6G werden möchte.
Die Umsetzung dieser Ambition beinhaltet den Start von vier 6G-Transfer-Hubs ab dem Jahr 2026, die als Forschungs-, Test- und Validierungsinfrastrukturen fungieren sollen. Diese Hubs erhalten eine Förderung von bis zu 200 Millionen Euro und sind darauf ausgelegt, Fachkräfte auszubilden sowie Start-ups zu unterstützen, die innovative 6G-Technologien entwickeln.
Zusammen bilden all diese Bemühungen ein starkes Netzwerk von Forschung und Entwicklung, das die Grundlage für die Schaffung einer nachhaltigen und digital vernetzten Zukunft bildet. Das Motto des Ruhr Innovation Labs, in dem die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum gemeinsam agieren, lautet „Think. Try. Transform.“