Am 15. Februar 2026 wurde der Forschungsverbundprojekt „KRISNet“ an der Universität Passau vorgestellt. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hermann de Meer verfolgt das Projekt das Ziel, eine LEO-satellitenbasierte Kommunikationsarchitektur zu entwickeln, die eine stabile Energieversorgung unter Extrembedingungen ermöglicht. Mit der zunehmenden Komplexität der Energiesysteme, hervorgerufen durch den Anstieg schwankender erneuerbarer Energien, dezentralisierte Erzeugungsanlagen und eine stärkere Einbindung verschiedener Sektoren, wird die Relevanz stabiler Kommunikationssysteme in der Energieversorgung immer deutlicher.
Angesichts der erweiterten Herausforderungen durch Extremwetter, Cyberangriffe und technische Störungen ist das Kommunikationssystem entscheidend für die Stabilität und Wiederherstellung von Energienetzen. KRISNet zielt darauf ab, eine widerstandsfähige Infrastruktur für die digitalisierten Stromnetze zu schaffen. Geplant ist ein Satellitennetz in niedriger Erdumlaufbahn (LEO), das unter deutscher und europäischer Kontrolle stehen soll. Die erste Phase wird durch einen Demonstrationssatelliten erprobt.
Innovative Technologien und methodische Ansätze
Das Projekt umfasst eine Forschung zu den Verbindungen zwischen terrestrischen Kommunikationsnetzen – wie Glasfaser und Mobilfunk – und LEO-Satelliten. Ein wesentliches Ziel ist es, Datenübertragungsverluste in Krisensituationen zu verhindern. Die Ergebnisse dieser Forschung werden in realistischen Tests mit Stromnetzbetreibern erprobt. Darüber hinaus wird die Untersuchung von Kommunikations- und Datenfusionstechnologien im Weltraum angestrebt.
Die methodische und technologische Basis für belastbare Kommunikationslösungen wird erarbeitet, wobei eine softwarebasierte Kommunikationsarchitektur entwickelt wird, die Datenwege dynamisch steuert und wichtige Informationen priorisiert. Sensordaten aus unterschiedlichen Quellen sollen direkt auf den Satelliten ausgewertet werden. Das Gesamtprojektvolumen beläuft sich auf 8 Millionen Euro, wobei 5,9 Millionen Euro aus Mitteln des BMFTR stammen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Das interdisziplinäre Projektkonsortium besteht aus zehn Partnern, darunter Unternehmen wie Siemens AG, die Universität Passau, esc Aerospace GmbH, Infineon Technologies AG, Giesecke+Devrient, sowie das Zentrum für Telematik in Würzburg und die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Die Laufzeit des Projekts erstreckt sich vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2028, unter dem Förderkennzeichen 13N17631.
Das Interesse an nachhaltigen Anlagemöglichkeiten spiegelt sich auch in der zunehmenden Relevanz von erneuerbaren Energien wider. Laut einer Untersuchung ermöglichen Erneuerbare Energien-ETFs Investitionen in Unternehmen, die sich mit der Erzeugung und dem Vertrieb von erneuerbaren Energien beschäftigen. Anleger können somit von der Energiewende profitieren, während sie gleichzeitig in zahlreiche Sektoren wie Solar, Wind und Bioenergie investieren.
Diese ETFs gelten als attraktive Optionen für Anleger, die nach wachstumsstarken Anlagemöglichkeiten suchen und bieten wichtige Einblicke in die Sinnhaftigkeit und Vor- und Nachteile solcher Investitionen.
Zusätzlich geht der Blick in die Zukunft der Kommunikationsnetze in einem globalen Kontext. Die International Telecommunication Union (ITU) berichtet über den aktuellen Stand der globalen Internetnutzung und die Herausforderungen der Anbindung ländlicher Gebiete, die durch Fortschritte in den LEO-Satellitenkommunikationsnetzen gemildert werden könnten. Solche Satelliten könnten transformative Technologien für 5G und darüber hinaus darstellen. Unternehmen wie Vodafone und AST SpaceMobile haben bereits Fortschritte bei der Satellitenkommunikation erzielt, was die Wichtigkeit dieser Technologie unterstreicht.
Zusammengefasst zeigt das Projekt KRISNet das Potenzial moderner Technologien, um die Herausforderungen der globalen Energieversorgung anzugehen, während gleichzeitig neue Investitionsmöglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien gefördert werden.
Weitere Informationen zu diesen Themen können in den Berichten von Digital Uni Passau, ExtraETF und Nature nachgelesen werden.