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Im Oktober 2026 startet ein neues Forschungsprojekt an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, initiiert von Jun.-Prof. Dr. Jan Winkelmann und Prof. Dr. Wenke Möhring. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt mit dem Titel „Emotionen und Leistung im Physikunterricht: Kontextorientierung in der Elektrizitätslehre (EmoPhy)“ zielt darauf ab, das Verständnis über die Wirksamkeit kontextorientierten Physikunterrichts zu verbessern. Kontextorientiertes Lernen gilt als vielversprechender Ansatz in der naturwissenschaftlichen Bildung, wobei physikalische Inhalte in lebensnahe Situationen eingebettet werden, um deren Alltagsrelevanz zu verdeutlichen.

Laut PH Gmünd zeigen die bisherige wissenschaftliche Befundlage zur Wirksamkeit kontextorientierten Lernens unterschiedliche Ergebnisse. Während einige Studien positive Effekte hervorheben, weisen andere darauf hin, dass Kontextinformationen potenziell vom zentralen Inhalt ablenken können. Diese Uneinheitlichkeit bietet einen wichtigen Ansatzpunkt für die Forschung im Rahmen des Projekts EmoPhy.

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Ziele und Methodik des Projekts

Das Hauptziel des Projekts ist es, zur Weiterentwicklung theoretischer Modelle des Lernens beizutragen und praktische Impulse für den Physikunterricht zu liefern. Im Rahmen dieser Untersuchung wird ebenfalls das emotionale Erleben von Schülerinnen und Schülern betrachtet. Bisher war es selten Gegenstand der Forschung, wie kontextorientierter Unterricht die Emotionen, wie Interesse, Freude und Frustration, beeinflusst.

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Durch die Kombination von Perspektiven aus der Physikdidaktik und Psychologie beabsichtigt das Projekt zu ermitteln, inwiefern kontextorientierter Physikunterricht sich auf die Lernleistung und die emotionalen Reaktionen der Lernenden auswirkt. Dies könnte umfassende Implikationen für die Gestaltung von Lehrplänen im Fach Physik haben.

Internationale Expertise

Das Projekt wird zudem von internationalen Experten beraten, darunter Prof. Dr. Burde von der Universität Tübingen, Prof. Dr. Tina Hascher von der Universität Bern sowie Prof. Dr. Michaela Gläser-Zikuda von der Universität Erlangen-Nürnberg. Diese Experten bringen wertvolle Erkenntnisse und Perspektiven aus unterschiedlichen Fachgebiet ein, um die Forschungsergebnisse weiter zu fundieren und die Qualität der Ergebnisse zu sichern.