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Die Universität Duisburg-Essen hat kürzlich eine bedeutende Förderzusage erhalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW stellen 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, um ein hochmodernes Gerät zur automatisierten Elektrodenherstellung anzuschaffen. Dieses Gerät wird von der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Doris Segets entwickelt, die sich auf die Verarbeitung neuer Materialien für Energieanwendungen spezialisiert hat.

Das Hightech-Gerät, welches derzeit von einem spezialisierten Unternehmen gebaut wird, soll im Jahr 2027 installiert werden. Es hat ein Gewicht von drei Tonnen und benötigt einen Platz von 20 Quadratmetern. Besondere Bedeutung kommt diesem System zu, da im deutschsprachigen Raum nur wenige vergleichbare Geräte existieren, die sich zumeist auf Batterieanwendungen konzentrieren. Im Gegensatz dazu wird das neue System speziell für die Herstellung von Elektroden optimiert, die in Wasserstofftechnologien zum Einsatz kommen, darunter Elektrolyseure und Brennstoffzellen.

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Die Rolle des Interdisciplinary Center for Analytics on the Nanoscale (ICAN)

Das neuartige Gerät wird in das Interdisciplinary Center for Analytics on the Nanoscale (ICAN) integriert. Dieses Zentrum, das bereits von der DFG gefördert wird, ermöglicht den Arbeitsgruppen der Universität Duisburg-Essen sowie externen Partnern, Proben mit geeigneten Methoden zu analysieren. Die Herstellung von Elektroden stellt eine große Herausforderung dar, da diese reproduzierbar sein müssen, um zuverlässige Testergebnisse zu gewährleisten.

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Das neue System bietet die Möglichkeit, Elektroden automatisiert herzustellen, diese zu testen und gleichzeitig relevante Metadaten zu erfassen. Diese Daten werden in ein elektronisches Laborbuch integriert, was die Nachverfolgbarkeit und Qualitätssicherung der Elektrodenproduktion verbessert.

Langfristige Perspektiven und Innovationen

Langfristig plant die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Segets, das System weiterzuentwickeln. Ein Ziel ist es, Experimente mithilfe von Künstlicher Intelligenz teilautonom zu planen und durchzuführen. Dies könnte die Effizienz und Effektivität der Forschung im Bereich der Wasserstofftechnologien erheblich steigern, da elektrochemische Funktionsmaterialien entscheidend für Elektrolyse, Brennstoffzellen, Batterien und die CO₂-Reduktion sind.

Zusammenfassend zeigt die Investition von 2,5 Millionen Euro in die automatisierte Elektrodenherstellung an der Universität Duisburg-Essen nicht nur die nachhaltige Ausrichtung der Forschung in Nordrhein-Westfalen, sondern auch das Potenzial für bahnbrechende Entwicklungen im Bereich der Wasserstofftechnologien, die für die Energiewende von zentraler Bedeutung sind. Das Gerät könnte somit einen bedeutenden Beitrag zur Optimierung von Elektroden für zukünftige Anwendungen in der Energieerzeugung leisten. Universität Duisburg-Essen berichtet, dass ….

Wasserstofftechnologien bleiben weiterhin ein zentrales Thema der Forschung, und die Entwicklungen am ICAN werden maßgeblich zur Verbesserung der Effizienz und Nachhaltigkeit von Elektroden in diesem Bereich beitragen Fraunhofer ISE informiert über.