Am 11. März 2026 wird in Kiel-Klausbrook eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Bombenentschärfung stattfinden. Diese Maßnahme betrifft mehr als 5.000 Menschen, die ihre Wohnungen verlassen müssen, darunter 4.745 Personen aus rund 2.850 Haushalten in Kiel und weitere 701 Einwohner aus Kronshagen. Die Entschärfung ist für den 15. März geplant, wobei der Evakuierungsradius etwa 1.000 Meter um den Fundort beträgt. Bis spätestens 10 Uhr sollen alle betroffenen Anwohner das Gebiet geräumt haben, wie kiel.de berichtet.

Die Polizei und das Ordnungsamt sind vor Ort, um den Schutzbereich abzusichern. Insbesondere die Bundesstraße 76 Olof-Palme-Damm wird zwischen den Abfahrten Kiel Holsteinknoten und Steenbeker Weg gesperrt. Auch der Steenbeker Weg wird zwischen der Abfahrt zur Bundesstraße 76 und der Projensdorfer Straße unpassierbar sein, jedoch besteht eine Zufahrt in Richtung Eckernförder Straße. Die Eckernförder Straße bleibt in beide Fahrtrichtungen befahrbar. Die Entschärfung selbst wird von einem zivilen Kampfmittelräumdienst durchgeführt, der die Bombe während der Arbeiten gefunden hat, wie stern.de ergänzt.

Evakuierung und Notunterkünfte

Die betroffenen Anwohner wurden aufgefordert, sich auf eine mehrstündige Abwesenheit vorzubereiten. Es wird geraten, Verpflegung, Medikamente sowie Babynahrung mitzunehmen. Eine Notunterkunft wird ab 9 Uhr im Ernst-Barlach-Gymnasium, Charles-Roß-Ring 53-55 in 24106 Kiel zur Verfügung stehen. Die Evakuierung betrifft sowohl Haushalte in Kiel als auch in Kronshagen, weshalb eine umfassende Organisation der Maßnahmen notwendig ist. Betroffene Straßen werden im Vorfeld bekannt gegeben, und die Anwohner sollten bereit sein, ihre Wohnungen zu verlassen, wie auch in den Berichten bei mdr.de dargelegt wird.

Bei Fragen oder weiteren Informationen können die Einwohner die Berufsfeuerwehr Kiel unter der Rufnummer 0431 5905-555 kontaktieren. Die Vorbereitungen im Hinblick auf die Bombenentschärfung sind umfassend geplant, um die Sicherheit der Anwohner während der kritischen Phase zu gewährleisten. Um das Risiko für alle Beteiligten zu minimieren, wird auch der Bahnverkehr zwischen Kiel und Eckernförde von den Sperrungen nicht beeinträchtigt.