Heute, am 15. Februar 2026, beschäftigt sich ein Forschungsteam der Arbeitsgruppe Psycholinguistik an der Universität Paderborn mit einem innovativen Projekt, das den Einsatz sozialer Roboter bei der Vorbereitung von Kindern auf neue kommunikative Situationen untersucht. Ziel der Studie ist es, zu erforschen, wie Roboter dazu beitragen können, dass Kinder stressfreier und selbstbewusster an Aufgaben herangehen.

Im Rahmen dieser Initiative haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren zur Teilnahme zu anmelden. Die Untersuchungen dauern etwa 40 Minuten und werden mit einer Aufwandsentschädigung von 15 Euro sowie einem kleinen Geschenk für die Kinder honoriert. Interessierte Familien können sich direkt an die Projektmitarbeiterin Valeriia Tykhonenko wenden, entweder per E-Mail unter valeriia.tykhonenko@uni-paderborn.de oder telefonisch unter 05251/ 60-4309.

Die Rolle des Roboters „NAO“

Ein zentraler Bestandteil der Studie ist die Verwendung des humanoiden Roboters „NAO“. Die Kinder nehmen zunächst an einer Aufwärmphase mit diesem Roboter teil, bevor sie kurze, altersgerechte Aufgaben absolvieren. Diese Aufgaben umfassen verschiedene Fähigkeiten wie Sprechen, Lernen, Erinnern, Verstehen, Problemlösen und Entscheidungsfindung.

Die Forschung zielt darauf ab, das Verständnis über die Rolle von KI-Tools und insbesondere von Robotern im kindlichen Lernen zu erweitern. Ein weiterer Aspekt der Studie ist die Sensibilität der Roboter in Bezug auf die Handlungen der Kinder. Diese Roboter sollen in der Lage sein, sich an das Verhalten der Kinder anzupassen, was entscheidend für den Lernprozess ist.

Individuelle Interaktionen im Fokus

Ein wichtiger Forschungsaspekt ist, wie unterschiedlich schüchterne und kontaktfreudige Kinder auf die Interaktion mit dem Roboter reagieren. Schüchterne Kinder benötigen oft mehr Zeit und Flexibilität, während kontaktfreudigere Kinder schneller interagieren. Das Verständnis dieser individuellen Interaktionen kann entscheidend dazu beitragen, Roboter zu entwickeln, die das Lernen von Kindern effizienter unterstützen können. Die Erkenntnisse dieser Studie könnten weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft der Bildungsrobotik haben.