Am 7. Februar 2026 wird im Chemiegebäude der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) der regionale Wettbewerb der FIRST LEGO League 2026 stattfinden. Von 9 bis 18 Uhr werden über 30 Teams aus mittelhessischen Schulen unter dem Motto „unearthed“ gegeneinander antreten. Diese aufregende Veranstaltung richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 16 Jahren und fördert nicht nur technisches Verständnis, sondern auch Teamarbeit und Forschungsgeist.
In diesem Wettbewerb arbeiten die Teilnehmer in zwei Kategorien. Die Explore-Kategorie ist für Sechs- bis Zehn-Jährige gedacht, während die Challenge-Kategorie sich an Neun- bis 16-Jährige richtet. Jedes Team hat die Aufgabe, einen selbstgebauten Roboter zu konstruieren, der in nur 2,5 Minuten bis zu 15 verschiedene Aufgaben auf einem speziellen Spielfeld erledigen kann. Zusätzlich präsentieren die Teams ihre Ergebnisse zu einer Forschungsfrage im Bereich Archäologie.
Bewertungskriterien und Forschungsfragen
Die Bewertung der Teams erfolgt nach mehreren Kriterien, die Roboterleistung, Forschungsergebnisse, Sportsgeist und Teamarbeit umfassen. Ein zentrales Element der Forschung ist das Erforschen von Ausgrabungsstätten, bei dem die Teilnehmer Strategien zur Bergung von Artefakten entwickeln. Dies ermöglicht den jungen Teilnehmern, nicht nur technische Fähigkeiten zu erlernen, sondern auch ein tiefes Verständnis für archäologische Prozesse und deren Bedeutung.
Die Veranstaltung wird vom Schüler:innen-Forschungszentrum Mittelhessen e.V. in Zusammenarbeit mit regionalen Bildungsakteuren organisiert. Schirmherren der Veranstaltung sind Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher und Prof. Dr. Harald Danne, die beide die Relevanz dieses Wettbewerbs für die Förderung von Wissenschaft und Technik unterstreichen.
Begleitprogramm und Initiativen
Parallel zu dem Wettbewerb wird eine Live-Demonstration der FIRST Tech Challenge für Teilnehmer im Alter von zwölf bis 18 Jahren angeboten. Diese Initiative, die von FIRST (USA) und LEGO Education (Dänemark) ins Leben gerufen wurde, hat seit 2002 über 185.000 Kinder und Jugendliche erreicht und ist in der DACH-Region durch HANDS on TECHNOLOGY e.V. umgesetzt. Die Teilnahme für die Teams ist dank großzügiger Sponsoren kostenfrei, was die Zugänglichkeit und Vielfalt der Teilnehmer fördert.
Durch das Engagement und die Unterstützung der lokalen und regionalen Bildungsakteure wird der Wettbewerb zu einem wichtigen Erlebnis für Kinder und Jugendliche, das nicht nur ihre technischen Fähigkeiten fördert, sondern auch ihre Begeisterung für Wissenschaft und Forschung weckt. Zahlreiche Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung und zur Entwicklung von Problemlösungsstrategien machen die FIRST LEGO League zu einer einmaligen Plattform für die nächste Generation von Innovatoren.
Die Universität Gießen berichtet, dass die FIRST LEGO League eine hervorragende Gelegenheit für junge Talente bietet, ihre Fähigkeiten zu testen und auszubauen. Die positive Resonanz in der Region spricht für den Erfolg dieser Veranstaltung und die Bedeutung von Aktivitäten, die die STEM-Bildung (Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik) unterstützen.