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Am 31. März 2026 fand im Landgrafenschloss Marburg die Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe „Schlossbegegnungen“ statt. Veranstaltet von der Philipps-Universität Marburg, verfolgt diese Reihe das Ziel, das Schloss als Ort des Austauschs zwischen Stadtgesellschaft und Gästen zu etablieren und Wissenschaft mit Kultur zu verbinden. Universitätspräsident Prof. Dr. Thomas Nauss, der hessische Wissenschaftsminister Timon Gremmels und Marburgs Oberbürgermeister Thomas Spies begrüßten die Anwesenden.

Die Eröffnung des Abends wurde musikalisch und szenisch zum Thema „Metamorphose“ gestaltet. Gremmels hob die Bedeutung des Schlosses als lebendigen Kulturort hervor und Nauss betonte, dass es darauf ankommt, das Schloss für alle offen zu halten. Spies ergänzte, dass die Reihe die Verbindung zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft stärken soll, was auch im Grußwort von Museumsdirektor Christoph Otterbeck zur Geltung kam.

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Inhaltliche Höhepunkte der Auftaktveranstaltung

Zu den Highlights des Auftakts gehörte der Festvortrag der Biologin und Autorin Jasmin Schreiber, sowie eine musikalische Darbietung von der Jazzband unter der Leitung von Angela Frontera. Eine Lesung der Schülerin Mara Dumitru rundete das Programm ab. Diese Veranstaltungen sind Teil des Monatsmottos „Metamorphose“, das im April im Mittelpunkt stehen wird und fortgeführt werden soll mit Themen wie „Maienrausch“ und „Resonanzen“ in den folgenden Monaten.

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Zukünftige Veranstaltungen in der Reihe umfassen Konzerte, Lesungen und interessante Vorträge. Besonders erwähnenswert ist die Veranstaltung „Schlosszauber“ für Kinder am 26. April in Kooperation mit der Naturschutzjugend (NAJU). Des Weiteren wird am 28. April ein Gespräch mit Dr. Helge Baumann über Ovids Metamorphosen stattfinden.

Das Landgrafenschloss als kulturelles Zentrum

Das Landgrafenschloss blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück, die im 11. Jahrhundert mit dem Bau als Wehranlage begann. Bedeutende Erweiterungen im 13. Jahrhundert durch Landgraf Heinrich I. führten zu wichtigen Bauwerken wie der Schlosskapelle und dem Fürstensaal. Das Schloss diente über die Jahrhunderte hinweg verschiedenen Zwecken, darunter Residenz, Festung und Gefängnis, bevor es zur kulturellen Institution wurde.

Das Schloss beherbergt Teile des Universitätsmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, die regelmäßig mit Ausstellungen, wie etwa „Stadtgeschichte*n“ und „Von der Burg zum Schloss“, aktualisiert werden. Auch der Schlosspark und die Südterrasse sind beliebte Aufenthaltsorte, die sowohl Geschichtsinteressierte als auch Touristen anziehen.

Das Projekt „Landgrafenschloss der Zukunft“ wird initiiert, um das Schloss für kommende Generationen zu erhalten. Regelmäßige Konzerte und Führungen bieten nicht nur Einblicke in die Geschichte, sondern auch in die aktuellen Herausforderungen des Schlosses und der Stadt. Für aktuelle Informationen zu Führungen und Ausstellungen können Interessierte die Webseiten von Marburg Stadt, Land Tourismus und der Philipps-Universität Marburg besuchen.

Mit der Reihe „Schlossbegegnungen“ wird das Landgrafenschloss weiter als lebendiger Treffpunkt für Austausch und demokratischen Dialog etabliert, was den Gästen nicht nur kulturelle Inspiration bietet, sondern auch die Möglichkeit, in den Dialog zu treten.

uni-marburg.de berichtet, dass … uni-heute.de