Die Digitalisierung des Alltags ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft, wie am 4. März 2026 berichtet wird. Vernetzte Systeme beeinflussen nicht nur private Haushalte, sondern auch mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe, Wohnungsbaugesellschaften sowie kommunale Infrastrukturen. Caroline Krohn-Atug, eine Expertin vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, hebt die Notwendigkeit von Fachwissen über digitale Medien und Systeme hervor, um die Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Förderung von Usable Security, Security by Design und Security by Default, die entscheidend für eine sichere Internetnutzung sind. In diesem Kontext leistet der bayerische Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec) wertvolle Arbeit. Der Forschungsverbund, der mehrere renommierte Universitäten umfasst, darunter die Universität Passau, die Technische Universität München, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg sowie die Ludwig-Maximilians-Universität München, untersucht seit April 2022 technische Verfahren für Cybersicherheit in Haushalten, kleinen und mittleren Unternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung.

Abschlussveranstaltung „Beyond Awareness“

Die Abschlussveranstaltung des Projekts „Beyond Awareness“ findet am 25. März 2026 von 16 bis 19 Uhr in den Design Offices Atlas in München statt. Die Veranstaltung beginnt mit einem Grußwort von Caroline Krohn-Atug und umfasst eine Keynote von Eva Wolfangel. Zudem ist eine Podiumsdiskussion geplant, gefolgt von einem offenen Austausch und Networking-Möglichkeiten.

Ein Pressefoto wird um 19 Uhr zur Verfügung stehen, bei dem auch Kurzinterviews mit den Experten geführt werden können. Journalisten können sich per E-Mail an Florian Rummler anmelden, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Förderung und Kontaktinformationen

Der Forschungsverbund wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Für Rückfragen stehen folgende Kontaktpersonen zur Verfügung: Florian Rummler (E-Mail: Florian.Rummler@uni-passau.de, Tel. 0851 509-6043), Nicola Jacobi (E-Mail: nicola.jacobi@uni-passau.de, Tel. 0851-509 1434) und Tanja Daller (E-Mail: tanja.daller@uni-passau.de, Tel. 0851-509 1450).

Insgesamt wird die Bedeutung der Cybersicherheit in der Alltagsdigitalisierung zunehmend erkannt, und die aktuelle Forschung hat das Ziel, praktische Lösungen zu bieten, die sowohl die Sicherheit als auch die Benutzerfreundlichkeit fördern. Die bevorstehende Abschlussveranstaltung verspricht spannende Einblicke und den Austausch von wertvollen Informationen unter Fachleuten von verschiedenen Institutionen.